Tag-Archiv für 'monique-wittig'

Für Organisierung mit revolutionärer Perspektive!


[Der folgende Text als .pdf-Datei]

Nach Lektüre des Berichts über die SoKo-Veranstaltung mit Robert Schlosser1, des Kommentars von Richard zu meiner Kritik des Linkspartei-Grundsatzprogramm-Entwurfs2 und in Anbetracht der schon in einem früheren Text von Robert Schlosser aufgeworfenen Frage, „Wie kann aus dem Kampf für soziale Reform eine sozialrevolutionäre Massenbewegung werden […]?“, sowie der Erläuterung von Wal Buchenberg zu dem Bochumer Programm-Vorschlag, „Dieses Ziel [der Überwindung der Lohnförmigkeit der Arbeit, DGS] muss aber nicht von jedem geteilt werden, der sich dieses Aktionsprogramm und die (Übergangs)Forderungen zu eigen macht.“,
habe ich den Eindruck, daß es in unserer Diskussion eine relevante Tendenz gibt, der eine gradualistische (also einen revolutionären Bruch für vermeidbar und für zu vermeiden haltende) Übergangskonzeption vorschwebt, denen also schon so etwas wie eine Linkspartei, die etwas aktionistischer ist, oder so etwas wie eine Interventionistische Linke (IL), die etwas arbeiterInnenklassen-orientierter, programmatischer und verbindlicher organisiert ist, ausreicht.
Das wäre sicherlich beides etwas, was einen Fortschritt darstellen würde. Allerdings wäre das nichts, was für mich wirklich reizvoll wäre.

Was mir an dem „Na endlich“-Papier vom März besonders gefiel, waren Sätze wie sie sich auf S. 5 des Papiers häuften:

  • Es gehe um ein organisatorisches Angebot, um eine Einheit, von möglichst Vielen aus dem „Spektrum subjektiver Revolutionär/inn/en“.
  • „Viele GenossInnen haben für unseren Geschmack zu lange in Sozialforen gesessen, Teile auch der radikalen Linken sind saft-, kraft- und mutlos geworden. Auf endlosen Marxismus / Sozialismus / Kommunismus – Konferenzen wird mit jedem über alles debattiert, das Resultat ist immer dasselbe: Schön, dass wir mal drüber geredet haben. Wir hätten’s jetzt gern mal etwas handfester, soll heißen ‚Raus aus dem Zirkelwesen’ und ‚Kein Friede mit dem Kapitalismus’. Dazu gehört Offenheit und Dialog / Kompromissbereitschaft, aber eben auch der Mut, die eigenen revolutionären Positionen wieder mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein zu vertreten.“
  • „Für uns gibt es […] 5 unverhandelbare Punkte: 1. Konzept des revolutionären Bruchs“.

Meiner Überzeugung war der große Mangel der 1990er und 2000er Jahre, daß selbst das – ehemals linksradikale – autonome Spektrum nicht mehr wagte, das Wort „Revolution“ in den Mund zu nehmen. Ich schrieb Mitte der 1990 Jahre:
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Queere Identitätspolitik contra revolutionär-dekonstruktivistischem Feminismus

Für diejenigen, die ihr Wochenende noch nicht verplant haben, und andere Lesefreudige:

– Eine link-Sammlung anläßlich eines Offenen Briefes an das Berliner Lesbenarchiv „Spinnboden“

1. Zur Alternative von linksliberaler und revolutionärer feministischer Politik (mehr…)

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Von der Philosophie zur Politik

Noch mal zu Postmoderne und Leninismus –

oder: Antwort1 auf das „Quietscheentchen“-Papier (SIBS v. 28.7.) (mehr…)

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