Tag-Archiv für 'blog-regeln'

Vermehrtes Interesse an der Debatte – Ergänzte Regeln für den blog

Wir hatten Ende Nov. folgenden Vorschlag zur Diskussion gestellt:

„Wir möchten vorschlagen, den blog auf eine Moderierung der Kommentare durch die jeweiligen Artikel-AutorInnen umzustellen.1 Dies soll nach unserer Vorstellung nicht zu einer Reduzierung der politischen Bandbreite der veröffentlicht werdenden Kommentare führen. Wenn die einzelnen Kommentare aber immer erst durch die jeweiligen Artikel-AutorInnen freigeschaltet werden müssen, so würde dies eine Verlangsamung der Diskussion bedeuten, was hoffentlich zu weniger hektischen und emotionsgeladenen Formulierungen einladen und mehr GenossInnen ermöglichen würde, der Debatte lesend und schreibend zu folgen.“

Seitdem sind mit den InterKomms und nun der isl und der MI drei weitere Gruppen zu der Debatte hinzugekommen. Gleich werden wir noch die Stellungnahme einer weiteren Gruppe veröffentlichen.

Um die zu lesenden Textmengen nicht ausufern zu lassen und da unserem damaligen Moderationsvorschlag nicht widersprochen wurde, werden wir nun die oben genannte Kommentar-Regel einführen.

Im Dez. hatten wir ergänzend appelliert:

„Wir bitten aber alle userInnen, nicht mehr als einen Beitrag alle drei Tage zu veröffentlichen, damit alle ausreichend zum Lesen kommen können und nicht die Beiträge einiger AutorInnen die Diskussion dominieren, sondern alle die Chance haben, sich zu Wort zu melden.“

Ohne eine Statistik- und Kontrollbürokratie einzurichten, möchten wir auch diese Regel noch etwas verschärfen:
Es soll nunmehr nicht mehr als ein Beitrag (Artikel) pro Woche und Person gepostet werden, wobei bei dieser Regel aber Terminhinweise und Spiegelungen fremder Artikel nicht mitzählen (z.B. der hier durch systemcrash gestern gespiegelte SoKo-Text geht also nicht auf systemscrash Artikel-Konto).

Wir hoffen, daß diese Regel auch für die Vielschreibenden (SIB-Mitglieder eingeschlossen) akzeptabel ist, da ja auch sie durch das Hinzukommen weiterer DiskussionsteilnehmerInnen mehr zu lesen haben. (mehr…)

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Einsicht vor Administration!

Nach den Streitereien der letzten beiden Tage auf diesem blog hat die SIB heute abend ‚beschlossen‘:
1. Alle userInnen können wieder wie bisher posten (volles Schreiberecht für alle).
2. Wir bitten aber alle userInnen, nicht mehr als einen Beitrag alle drei Tage zu veröffentlichen, damit alle ausreichend zum Lesen kommen können und nicht die Beiträge einiger AutorInnen die Diskussion dominieren, sondern alle die Chance haben, sich zu Wort zu melden.
Kommentare können wie bisher abgegeben werden. Aber auch hier bitten wir, nicht mehrere Kommentare hinter einander zu posten.
3. Sollte unsere Bitte gar keine oder wenig Resonanz finden, behalten wir uns vor, dann doch eine Moderation der Beiträge einzuführen.

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Zum Stand der Programm- und Organisierungsdebatte

[der folgende SIB-Beschluß als .pdf-Datei]

1. Die Programm- und Organisierungsdebatte hat – im Prinzip erfreulicherweise – erhebliche Geschwindigkeit bekommen.

2. Wir bedauern, daß wir in der aktuellen Diskussion über den „revolutionären Bruch“, den Leninismus, die sowjetische Geschichte usw. längere Zeit nicht annährend in der ganzen Breite unserer Mitglieder und als Gruppe bisher gar nicht eingreifen konnten.
Eine frühere Beteiligung hätte vielleicht einige polemische Überschärfen und das Verrennen der Diskussion auf bestimmten Nebenstrecken vermeiden helfen.

3. Wir bedauern ebenfalls, daß wir zunächst von den AutorInnen des „Bochumer Programms“ zu Stellungnahmen zu ihrem Programm und weiteren Texten und nun von Systemcrash zu Stellungnahmen zu Äußerungen aus dem Bochumer AutorInnenkreis gedrängt werden.
Dies überfordert allein schon unsere Arbeitskapazitäten. Wir sehen unsere Rolle in dieser Debatte aber auch politisch nicht in der eines (realsozialistischen) „Zentralkomitees“ oder einer solchen „Zentralen Kontrollkommission“. Wir können und wollen nur für uns sprechen und sagen, welche Mindestanforderungen unseres Erachtens an ein etwaiges Organisierungsprojekt zu stellen sind, sowie was darüber hinaus unsere Vorschläge sind, sowie schließlich – im Rahmen unserer Arbeitskapazitäten – auf Vorschläge von anderen antworten.

4. Wir halten an unseren fünf im „Na endlich“-Papier benannten Schmerzgrenzen fest.
Dies heißt nicht, daß wir nicht auch bereit wären, über diese fünf Schmerzgrenzen zu diskutieren. Aber der blog soll vor allem der Verständigung jener Gruppen und Einzelpersonen aus einem breiten marxistischen, (post)autonomen und (post)antiimperialistischen sowie anarchistischen Spektrum, das diese fünf Essentials teilt, dienen – und zwar mit dem Ziel einer Klärung, welche weiteren Fragen vor einer eventuell Organisationsgründung beantwortet werden sollten und wie sie zu beantworten wären. – Die SAV hat in der Berliner Veranstaltung am 3.5. in der Werkstatt der Kulturen zurecht festgestellt, daß allein auf der Grundlage unserer fünf Essentials keine Organisationsgründung möglich ist.

5. Wir stellen fest, daß bspw. in Form eines Papiers von Avanti – Projekt undogmatische Linke eine Stellungnahme zur Frage des revolutionären Bruchs vorliegt, die weitaus konkreter als unsere Kurzformel ist, und schließen uns dieser an:
„Alle geschichtliche Erfahrung lehrt, dass das Kapital seine Macht nicht kampflos preisgibt, nur weil etwa die Bevölkerungsmehrheit es so will. Deswegen gehen wir von der Notwendigkeit einer Revolution aus, […].“ (mehr…)

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