Antikapitalismus: Nicht unfähige „Politiker oder Banker“ haben die Probleme verursacht, sondern das kapitalistische System. Wir wollen
darüber hinaus in eine befreite Gesellschaft jenseits von Privateigentum, Leistungsprinzip und Verwertung, die entsprechend der menschlichen Bedürfnisse eingerichtet ist. Wir wissen, dass das schon lange möglich wäre.

Antinationalismus/Internationalismus: Wir stellen uns gegen alle Versuche der nationalistischen Spaltung und solidarisieren uns nicht
mit Staaten, sondern mit den sozialen Kämpfen für ein besseres Leben für alle Menschen. Wir wollen weder eine Nation Europa, noch ein
Europa der Nationen, sondern eine Überwindung der Nationalstaaten, des damit einhergehenden Standortwettbewerbs, der Ausgrenzung und der militärischen Abschottung der EU-Ausengrenzen (Frontex…). Es geht um uns: wir wissen, dass z.B. das Handelsdefizit Griechenlands nicht zuletzt ein Ergebnis der deutschen Niedriglohnpolitik ist. Wir wollen deshalb keine abstrakte Solidarität üben, sondern konkret vor Ort kämpfen.

Grundsätzlich: Wir lehnen die Institutionen kapitalistischer Krisenverwaltung, wie z.B. die EZB grundsätzlich ab, da wir sie als
kapitalistische Disziplinierungsinstrumente begreifen.

Aktionistisch: emanzipatorischer Widerstand muss in praktischen Aktionen umgesetzt werden. Wir sind solidarisch mit allen Menschen
und Aktionen, die auf eine befreite Gesellschaft zielen.

(Quelle: antifa per mail vom 5. Jan. 2012 via mailing-Liste des Berliner Krisenbündnisses)

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