Archiv der Kategorie 'Hier spricht die SIB'

Flucht nach vorn aus dem Ratskeller: SIBS heißt jetzt SIB – und auch ansonsten tut sich ’was

Die Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg (SIBS) hat sich vorgestern – nach Aufnahme neuer Mitglieder in dieser und der vorhergehenden Sitzung – in Sozialistische Initiative Berlin (SIB) umbenannt.
Auch ansonsten gibt es Neues zu berichten: (mehr…)

[Siehe auch den Nachtrag vom 13.02.2012 zu „Krise & Krisenproteste“ usw.]

Von Quietscheenten, Liebesbeziehungen und »Fidelio« – zum Stand der ökumenischen Initiative aus dem Ratskeller Schöneberg

Ehrlich gesagt, liegt offenbar in uns Deutschen eine gewisse Trägheit und Unbehülflichkeit des Geistes für das praktische Leben und eine grenzenlose Zufriedenheit mit unseren bloßen Theorien und Projekten. Wie der Strauß seine Eier in den Sand, legen wir unsere Ideen auf das Papier, ohne uns darum zu kümmern, ob diese je ins Leben treten werden.
(Frühsozialist Ludwig Gall 1826)

Die Reaktionen auf unser »Na endlich«-Papier haben uns mehrheitlich positiv überrascht, die Debatte hat mittlerweile ganz schön Fahrt aufgenommen und es wird wohl Zeit, dass wir uns mal wieder kollektiv zu Wort melden. (mehr…)

Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!

Worüber müssen wir uns verständigen und worüber nicht

„Sie ärgern sich zwar über Eure Lektion, aber sie können trotzdem nicht aufhören, ‚Klasse’, ‚Proletariat’ und ‚Revolution’ mit demselben Akzent zu sagen wie Ihr, nämlich mit dem Akzent der III. Internationale.“
Offener Brief von MANIFESTO an LOTTA CONTINUA 1972 (1)

Teile der (post)autonomen Bewegung / der radikalen Linken diskutieren z. Z. sehr ernsthaft die „Organisationsfrage“ (die AVANTIS sprechen sogar von einem „Neuen kommunistischen Projekt“), was wir auf’s Schärfste begrüßen.

Sicher nicht zufällig fällt die Diskussion zusammen mit einer Krise der ‚Interventionistischen Linken’ (IL) als Struktur, Debattenforum, „Dachverband“ der außerparlamentarischen Linken in Deutschland.

Die (Selbst)kritik an den offenkundigen Defiziten der IL – mangelnde bzw. überhaupt nicht vorhandene Verbindlichkeit, linksradikale „Selbstreferenzialität“, keine erkennbare strategische Ausrichtung („Eventhopping“), mangelnde Klassenorientierung geht u. E. in die richtige Richtung.

Wobei wir keineswegs verdrängen, dass „unsere Richtung“, also die „traditionelle“ klassenorientierte radikale Linke, sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten ebenfalls nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.

Soll die Überwindung sowohl der unverbindlichen „Konferenzeritis“ als auch des sektiererischen Zirkelwesens wirklich gelingen, müssen „Marxismus“ und „Autonomie“, Links-Sozialisten / Links-Kommunisten und Bewegungslinke eine solidarische und kontroverse, ergebnisoffene und zielgerichtete Debatte anfangen. (mehr…)




ORGANISIERUNGSDEBATTE: