Beiträge von Michael Schilwa

Organisationsfragen sind programmatische Fragen

Als jemand, der hofft, dass Netzwerke, Plena, Clubs etc. nur Zwischenstationen sind auf dem Weg zu einem Ding, dass den Namen „Revolutionäre Organisation“ wirklich verdient, begrüße ich natürlich jede Form von Zielstrebigkeit und jedes Streben nach mehr Verbindlichkeit.
Das von den SoKo-GenossInnen vorgeschlagene Organisationsmodell ist mir nicht nur deswegen äußerst sympathisch, ich fürchte nur, es kommt zum falschen Zeitpunkt, nämlich zu früh.

Am Namen wir die Sache nicht scheitern.
„Sozialistische Clubs“ hat den schon von der SoKo selbst (ich glaube von Horst Hilse) angesprochenen Nachteil, dass sich andere Spektren darin nicht wieder finden oder davon sogar ausgegrenzt fühlen.
„Plena der subjektiven RevolutionärInnen“ empfindet sicher nicht nur Frank Braun als „Wortungetüm“ (auch innerhalb der SIB gab es schon Kritik in diese Richtung).

Allerdings umschreibt der „Plena-Vorschlag“ am präzisesten, worum es politisch-programmatisch-strategisch geht:
Deutliche (wenn auch nicht-sektiererische) Abgrenzung von reformistisch-gradualistischen Konzepten einerseits, andererseits innerhalb des Spektrums der „subjektiven RevolutionärInnen“ Verzicht auf Festlegung von „richtigen“ und „falschen“ Gründen für entschiedenen Anti-Kapitalismus.
D.h., es ist erstmal nicht so wichtig, ob eine(r) den Kapitalismus aus traditionskommunistischen, linkssozialistischen, trotzkistischen, brandlerianischen, feministischen, antiimperialistischen, autonomen, anarchosyndikalistischen oder von mir aus auch christlichen Motiven abschaffen will.
Mir persönlich gefällt der Vorschlag von Mario Ahner (dem hier gedankt sei für die Spiegelung des lesenswerten Artikels von Paul Pop) am besten:
„Rote Clubs“ ist gleichzeitig eindeutig genug und offen genug – außerdem klingt es lässiger als die üblichen Klassiker.

Auf den ersten Blick besteht zwischen „Clubs“ und „Plena“ kein nennenswerter Unterschied – (mehr…)

Einsicht vor Administration!

Nach den Streitereien der letzten beiden Tage auf diesem blog hat die SIB heute abend ‚beschlossen‘:
1. Alle userInnen können wieder wie bisher posten (volles Schreiberecht für alle).
2. Wir bitten aber alle userInnen, nicht mehr als einen Beitrag alle drei Tage zu veröffentlichen, damit alle ausreichend zum Lesen kommen können und nicht die Beiträge einiger AutorInnen die Diskussion dominieren, sondern alle die Chance haben, sich zu Wort zu melden.
Kommentare können wie bisher abgegeben werden. Aber auch hier bitten wir, nicht mehrere Kommentare hinter einander zu posten.
3. Sollte unsere Bitte gar keine oder wenig Resonanz finden, behalten wir uns vor, dann doch eine Moderation der Beiträge einzuführen.

Wir über uns

Was ist die SIB, was will sie ?
In diesem Faltblatt gehen wir in Frage- und Antwort-Form auf die „FAQ’s“ zur SIB ein.

SIB-Selbstdarstellungs-Faltblatt

Das komplette Faltblatt findet ihr hier:

http://arschhoch.blogsport.de//images/sib_flugbl_TEXTLAYOUT.pdf.

Solidarität mit den CFM-Beschäftigten: Sa., 15.10., 10:30 h Alexanderplatz

Solidaritätskomitee für die CFM-Beschäftigten

cfm.solikomitee@googlemail.com / http://cfmsolikomitee.wordpress.com/

Flugblatt zur Demo

Plakat für die Demo

Das Solidaritätskomitee wird unterstützt von der ver.di-Betriebsgruppe an der Charité, Alexandra Arnsburg (ver.di-Landesbezirksvorstand Berlin-Brandenburg), Thomas Pottgießer (ver.di-Betriebsgruppenvorsitzender Urban-Krankenhaus), Angela Ortleb (ver.di-Betriebsgruppenvorsitzende Vivantes-Krankenhaus Neukölln), Volker Gernhardt (stellv. Betriebsratsvorsitzender Vivantes), Christine Lachner (ver.di-Betriebsgruppenvorsitzende Urban-Krankenhaus), Margit Vollradt (ver.di Bezirksvorstand Berlin), Rainer Perschewski, EVG-Vertrauensperson, Betriebsrat DB Station&Service AG-Zentrale, Katrin Dornheim, EVG-Vertrauensperson, Betriebsratsvorsitzende DB Station&Service AG-Zentrale, Jutta Krellmann, Inge Höger (beide MdB DIE LINKE) und GewerkschafterInnen und Aktiven aus politischen/sozialen Organisationen und Bewegungen in Berlin (alle Funktionsangaben dienen zur Kenntlichmachung der Person)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

wir möchten Euch hiermit auffordern, am 15. Oktober an der Solidaritätsdemonstration für die Streiks beim Charité Facility Management (CFM) und bei den Alpenland-Pflegeheimen teilzunehmen und dafür zu mobilisieren.

Beide Streiks laufen seit vielen Wochen und sind im Interesse aller ArbeitnehmerInnen, weil sie sich gegen Dumpinglöhne wenden und einen Tarifvertrag zum Ziel haben. Sie sind ein Mittel die sich ausbreitende Prekarisierung, Outsourcing und Privatisierung und die Untergrabung von Arbeitnehmerrechten in der ganzen Gesellschaft zu bekämpfen.

Die KollegInnen brauchen Solidarität und Unterstützung.

Kommt deshalb zur Demonstration und macht diese bekannt!

Die Demo beginnt um 10:30 Uhr auf dem Alexanderplatz (Weltzeituhr) und wird am Brandenburger Tor enden.

Im Anhang findet Ihr dazu ein Flugblatt und ein Plakat.

Solidarische Grüße

Sascha Stanicic
für das Solidaritätskomitee




ORGANISIERUNGSDEBATTE: