Beiträge von DGS / TaP

Wir ziehen um zu nao-prozess.de

Ganz fertig sind wir zwar noch nicht, aber wir geben jetzt die neue Adresse der web-Präsenz für die Diskussion über die eventuelle Gründung einer neuen antikapitalistischen Organisation der subjektiven RevolutionärInnen bekannt: http://www.nao-prozess.de.
Die neue web-Präsenz besteht aus drei Teilen; diese Dreiteilung führt zu einer gewissen Priorisierung von Texten, aber es wird weiterhin keine inhaltliche Selektion der Beiträge zur Debatte geben.
Der hiesige – unmoderierte – blog wird daher unter der Adresse http://www.nao-prozess.de/blog fortgeführt.

Stellungnahmen von organisierten Gruppen werden aber ab sofort gegenüber Individualstellungnahmen hervorgehoben. Sie sind – ohne sie dort diskutieren zu können – unter der Adresse http://www.nao-prozess.de/gruppen-stellungnahmen/ gesammelt. Aber selbstverständlich werden auch Gruppen-Stellungnahmen weiterhin im Diskussions-blog zu Debatte stehen.
Schließlich haben wir die Rubrik http://www.nao-prozess.de/news/ eingerichtet; dort werden jeweils ein Grundsatzpapier aus der letzten Zeit hervorgehoben und ein, zwei wichtige Termine der nächsten Zeit angekündigt. In diesem Teil steht auch ein Kalender-plugin zur Verfügung und auch einige andere Informationen wurden dorthin transferiert. Schließlich sind dort Unterseiten mit knappen Informationen zu den Gruppen, die sich bisher – in der einen oder anderen Form – an der NaO-Debatte beteiligt haben, geschaffen worden.

Wo sind die hiesigen Inhalte hingewandert?

► Die blog-Artikel sind – wie gesagt – unter http://www.nao-prozess.de/blog zu finden; die alten Artikel können dort auch weiterhin diskutiert werden. Leider hat aber der Import der alten Kommentare nicht richtig geklappt.
► Die im Kopf des hiesigen blogs genannten Seiten werden – mit Ausnahme der Seite „Texte“, die nicht fortgeführt wird1, und den beiden Unterseiten unter „About“, die im Diskussions-blog bleiben, – mit leicht geänderten Namen zu Unterseiten unter: http://www.nao-prozess.de/news/materialien/. Hinzugekommen ist dort die Seite „Programm“.

► Die Informationen aus der linkeren der beiden hiesigen Randspalten (sidebars) sind wie folgt gewandert:
–– Die Randspalten existieren jetzt nicht mehr auf der Startseite, sondern erst neben den einzelnen Artikeln und Seiten.
–– Die tag-Wolke „Wir diskutieren …“ muß noch erneuert werden; vergebt dafür am besten selbst neue Schlagwörter für Eure alten Artikel.
–– Die Abos der RSS-feeds der Artikel und Kommentare findet Ihr jetzt in der neuen Randspalte unter „Meta“.
–– „Worum es hier geht:“ findet Ihr jetzt dort: http://www.nao-prozess.de/blog/about/.
–– Die Broschüren gibt es jetzt dort http://www.nao-prozess.de/news/broschuren-zum-nao-prozess/.
–– Der link zum login ist jetzt im Kopf des blogs unter „Admin“ zu finden; die URL des login lautet: http://www.nao-prozess.de/blog/latest/wordpress/wp-login.php. Probiert mal bitte, ob Ihr Euch da mit Euren alten Paßwörtern einloggen könnt, falls nicht, müssen wir manuell neue setzen und Euch individuell schicken.
–– „Zuletzt geschrieben“ usw. findet sich jetzt in der neuen Randspalte neben den einzelnen Artikel und Seiten; die AutorInnen-Liste muß noch neu eingerichtet werden.
–– Statt der ‚Werbe-buttons’ gibt jetzt die – schon erwähnten Unterseiten zu den beteiligten Gruppen – und das – ebenfalls schon erwähnte – Kalender-plugin.

► Die Informationen aus der rechten Randspalte sind wie folgt gewandert:
–– „Meist diskutiert“ findet sich jetzt dort: http://www.nao-prozess.de/blog/meist-diskutierte-artikel/.
–– Die Avanti-Texte auf die Avanti-Unterseite.
––  Berichterstattung ist jetzt: http://www.nao-prozess.de/news/medienresonanz/.
–– „Überblick“ ist in etwa durch den neuen Teil http://www.nao-prozess.de/gruppen-stellungnahmen/ ersetzt.
–– Die vordefinierten google-Suchen sind erst einmal weggefallen. Falls für sie Bedarf besteht, können wir sie gerne auch noch irgendwo platzieren.
–– „Hierher verlinken“ ist jetzt dort: http://www.nao-prozess.de/blog/hierher-verlinken/. (Die dortige Liste ist noch nicht aktualisiert.)
–– „Materialien zur Analyse von Opposition“ sind jetzt dort integriert: http://www.nao-prozess.de/news/materialien/wissenswert/.
–– Die beiden Buchreihen finden sich nun dort: http://www.nao-prozess.de/news/materialien/einfuhrungen-revolutionaere-theorie/.
–– Und die RSS-feeds werden in komprimierter Form noch neu einrichten.

Zwischen den drei Teilen des neuen web-Auftritts kann im blog und bei den Gruppen-Stellungnahmen im Kopf der Seiten unter „Wechseln zu nao-prozess.de“ hin- und hergesurft werden; im News-Teil finden sich die entsprechenden links in der Randspalte unter „NaO-Prozess“.

Falls Ihr Fehler im neuen web-Auftritt findet oder Wünsche bzgl. dessen Gestaltung habt, könnt Ihr sie dort: http://www.nao-prozess.de/blog/fehlermeldungen/ posten. Wir werden uns dann um Abhilfe bemühen.

Drei Sachen sind uns schon selbst aufgefallen, die wir bei laufendem Betrieb noch erledigen werden:
► Da der Kommentar-Import nicht anstandslos geklappt hat, werden wir auch noch für die Zeit von Dez. 2011 bis April 2012 schreiben, wieviel Kommentare es zu den Artikeln in dem alten blog jeweils gab. (Bei Artikeln ohne Kommentare oder ausschließlich mit sog. Pingbacks sparen wir uns den Hinweis.)
► Die Größe der Bilder muß noch der neuen Spaltenbreite angepaßt werden.
► Die Kategorien-Zuordnung der Artikel muß noch wiederhergestellt werden.
► Und wir werden uns noch einmal durch alle Artikel durchklicken, da wir bisher schon zufällig zwei Artikel entdeckt hatten, von denen nur die Überschrift vorhanden war, während der Text fehlte. Auch das layout der einzelnen Artikel werden dabei vielleicht noch nachbessern.

  1. Wir verweisen statt dessen ergänzend zur alten Liste – die wir schon seit längerer Zeit nicht mehr geschafft haben zu aktualisieren – auf: http://www.scharf-links.de/265.0.html und http://www.trend.infopartisan.net/antikap-archiv2011.html. [zurück]

Geschlossen wegen Umzugsvorbereitung

Wie von Micha Prütz neulich schon erwähnt, arbeiten wir gerade an einem neuen web-Auftritt für den NaO-Prozeß. Wahrscheinlich Donnerstagvormittag wird es soweit sein, ihn der geneigten Öffentlichkeit vorzustellen – und dann wird auch die von Micha erwähnte Stellungnahme einer „relevanten Gruppe der radikalen Linken“ zum Nao-Prozeß zu lesen zu sein…

Hier ist jetzt erst einmal Schluß mit Artikel schreiben und kommentieren: Um den Transfer der hiesigen Inhalt in den neuen blog hinzubekommen, müssen wir leider erst einmal allen AutorInnen die Schreibrechte entziehen und das Posten von neuen Kommentaren unterbinden. Aber im neuen blog wird es dann nach den alten Regeln weitergehen (auch Eure accounts werden übernommen; Ihr müßt Euch also nicht neu anmelden).  – Allerdings wird die neue web-Präsenz – nicht viel, aber etwas :-)mehr als ein blog sein…

Der neue blog wird auch mit einer neueren wordpress-Version als hier laufen. Allen AutorInnen und KommentatorInnen sei daher empfohlen, die Zeit – die durch den Stillstand auf dem hiesigen blog frei wird – schon mal zu nutzen, um sich mit der etwas geänderten BenutzerInnen-Oberfläche vertraut zu machen. Dafür haben wir eine kleine Spielweise angerichtet:

Test blog für RevolutionärInnen

http://testblogfuerrevos.wordpress.com/

http://testblogfuerrevos.wordpress.com/wp-login.php

BenutzerInnen-Name: technikwissenistmacht

Paßwort: Alle_2012

(Das Design ist dort ganz anders, als es im neuen web-Auftritt zum NaO-Prozeß sein wird und auch der Administrationsbereich weist kleine Unterschiede auf. Aber davon braucht Ihr Euch nicht irritieren zu lassen.)

Diejenigen von Euch, die schon mal mit einer aktuellen wordpress-Version gearbeitet haben, können dagegen erst einmal einen Frühlingsspazierung machen oder in der Sonne (wobei: jetzt ist sie allerdings gerade weg) schon mal 1. Mai-Transpis malen.

Wenn wir mit dem Transfer der Inhalte fertig sind, werden wir hier noch einen abschließenden Artikel posten, um die neue URL bekannt zu geben, und ein paar Worte zum Aufbau der neuen web-Präsenz finden und erklären, wo Ihr die alten Rubriken wiederfinden könnt.

Da wir uns mit dem Design des neuen web-Auftritts einige Arbeit gemacht haben (auch, wenn es nicht so schön und komfortabel geworden ist, wie es hätte werden sollen), möchten wir bitten, beim Formatieren von Artikeln für den neuen blog ein paar einfache Regeln einzuhalten (das folgende ist zugleich eine Kurze wordpress-Einführung für NeueinsteigerInnen). (mehr…)

M 31: Busfahrkarten ausverkauft! – Die letzten Möglichkeiten, (kollektiv) von Berlin nach Frankfurt zu kommen

El Pais-Foto vom Generalstreik in Spanien

Auch der fünfte Bus aus Berlin nach Frankfurt ist schneller als erwartet voll!

Wir können im Moment (auch zusammen mit den anderen Gruppen aus der Berliner M 31-Vernetzung) nicht mehr machen, als auf folgende Möglichkeiten, nach Frankfurt zu kommen, hinzuweisen:

1.

40 Euro für bis zu 5 Personen (also im günstigesten Fall: 8 Euro/Person):

„Schöner Wochenend“-Ticket:

Berlin Hbf – Sa. ab 5:55
FfM Hbf – Sa. an 14:34

Dauer: 8:39 Stunden.

2.

50 Euro/Person:

ICE-Tickets bei ltur.com:

http://bahn.ltur.com/?omnin=DB-DE

z.B.:

Abfahrt Bln.: 9:34 h; Ankunft FfM.: 13:44 h;

Rückfahrt: FfM 19:34 – Bln. 23:25 h.

3.

Leihwagen -

am günstigsten wahrscheinlich: 9-Sitzer.

Bei einer bekannten Berliner Autovermietung kostet ein 9-Sitzer im Wochenendtarif (einzelne Tagen gehen am WE nicht) incl. 1.200 Frei-km 194 Euro.

Benzinverbrauch pro 100 km: 10 Liter.

ergibt bei 1.200 km und 1,70 €/l: 204 €

Reine Fahrtdauer Bln. – FfM lt. google: ca. 5 1/2 Std.

+ Pausen und Parkplatzsuche.

Würde also pro Person ca. 45 Euro kosten.

Die SIB ist bereit, den Kontakt zwischen GenossInnen, die Kleingruppen für Möglichkeit 1. oder 3. bilden wollen, zu vermitteln. – Bitte bis spätestens Freitag, 16 h, eine mail an:

nao(at)gmx.net

senden (mehr…)

In zwei Wochen: Sa., 31.3.: Antikapitalistische Demonstration in Frankfurt am Main

m31 banner

http://march31.net/de/; http://arschhoch.blogsport.de/k-k/

Busfahrkarten von Berlin nach Frankfurt und zurück für 20 Euro:
http://m31berlin.blogsport.de/busfahrkarten/.

Mobilisierungs-Veranstaltungen in den nächsten Tagen in Berlin:

Mobilisierungs-Videos:

14 Minuten:

M31 Movie – european day of action against capitalism from M31 Moviecrew on Vimeo.

1 Minute:

1 1/2 Minuten:

Vom Feminismus lernen, heißt siegen lernen

Mag das

http://maedchenblog.blogsport.de/netiquette/

und das

http://maedchenmannschaft.net/netiquette/

vielleicht mal eineR für unsere politischen Zwecke umformulieren – oder zumindest alle mal bedenken, bevor sie den nächsten Kommentar posten?

Gewerkschaftliche Organisierung und Organisation der RevolutionärInnen

M.E. Wert von einem Kommentar zu einem eigenen Artikel aufgewertet zu werden – eine Erläuterung von Bronsteyn:

Ich denke, es ist klar, dass Gewerkschaften und gewerkschaftsähnliche Strukturen wirklich breit sein sollten und keinen Arbeiter, keine Arbeiterin ausschließt.
Die Aufgabe der Organisation der Revolutionäre besteht in dem, was im Kommunistischen Manifest darüber steht:

„Die Kommunisten sind keine besondere Partei gegenüber den andern Arbeiterparteien. Sie haben keine von den Interessen des ganzen Proletariats getrennten Interessen. Sie stellen keine besonderen Prinzipien auf, wonach sie die proletarische Bewegung modeln wollen. Die Kommunisten unterscheiden sich von den übrigen proletarischen Parteien nur dadurch, daß sie einerseits in den verschiedenen nationalen Kämpfen der Proletarier die gemeinsamen, von der Nationalität unabhängigen Interessen des gesamten Proletariats hervorheben und zur Geltung bringen, andrerseits dadurch, daß sie in den verschiedenen Entwicklungsstufen, welche der Kampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie durchläuft, stets das Interesse der Gesamtbewegung vertreten. Die Kommunisten sind also praktisch der entschiedenste, immer weiter treibende Teil der Arbeiterparteien aller Länder; sie haben theoretisch vor der übrigen Masse des Proletariats die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus.“

Ich habe deswegen eine so klare Vorstellung davon, weil ich diese Arbeitsweise bei der japanischen JRCL kennengelernt habe und mit eigenen Augen gesehen habe.
Die Partei JRCL (NC) ist bei vielen gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Bewegung im Hintergrund und unterstützt mit ihrem Apparat die Strukturen der autonomen Arbeiterbewegung (z.B. die kämpferische Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba). Das Verhältnis der Partei zu den Gewerkschaftsinitiativen und Bewegungen, mit denen sie verbunden sind, ist ein, wie sie es sagen „Bruder-Schwester-Verhältnis“, kein „Eltern-Kind-Verhältnis“.
In der Praxis, konnte ich feststellen, ist es auch so.
Ganz anders als ich es in der deutschen Linken mit ihren vielen Avantagrden und „Massenorganisationen“ erlebt habe.
Die von mir gemachten Erfahrungen und Beobachtungen in Japan (seit 2009) haben mich davon überzeugt, dass diese Orientierung (KOA) Hand und Fuss hat, und mit einer RGO-Politik nichts zu tun hat. Sie ermöglicht gleichermassen, Sektierertum und Anpassung an den Reformismus zu vermeiden.
Natürlich steht Japan noch nicht vor einer Revolution, aber ich war überrascht, in der JRCL(NC)die älteste und eine der größten trotzkistischen Organisationen vorzufinden, deren Praxis (ich sprach viel gerade mit Basisarbeitern) mich überzeugte in dem Sinn, dass es eine Linie i9st, an der weitergearbeitet werden muss.
Die Organisation der Revolutionäre wird weder von der JRCL noch von mir als „die Elite“ oder die „Creme de la creme“ betrachtet, im Gegenteil sehen wir die Organisation der Revolutionäre in einer dienenden Rolle beim Aufbau der Organisationen der Arbeiter. In Japan sieht das so aus, dass selbst kleinste Gewerkschaftsverbände (von denen es in Japan viele gibt) auf den Apparat der Partei zurückgreifen können, wenn sie ihn brauchen.
Arbeiter treten erst dann in Massen in eine revolutionäre Partei ein, wenn diese durch ihre praktische Führung von Kämpfen der Klasse Vertrauen gewonnen hat. „Führungsanspruch erheben“ bringt gar nichts.
Bevor ich lange Worte mache, hier ein Text von mir dazu:
http://bronsteyn.wordpress.com/2012/01/04/gesprach-mit-aktivisten-der-japanischen-revolutionar-kommunistischen-liga-in-tokio-am-3-11-2009/

Siehe dazu auch die Antwort von neoprene:

„Ich denke, es ist klar, dass Gewerkschaften und gewerkschaftsähnliche Strukturen wirklich breit sein sollten und keinen Arbeiter, keine Arbeiterin ausschließt.“

Ich denke, daß jedem halbwegs interessierten Linken bekannt sein sollte, daß eine Gewerkschaft schon von ihrem Prinzip, der kollektiven Erkämpfung von z.B. Lohnerhöhungen, alle Arbeiter de facto ausschließt, die genau das nicht wollen, sondern sich individuell meinen erfolgreicher durchsetzen zu können. Da das leider die Mehrheit aller Werktätigen war und ist, waren und vor allem sind jetzt Gewerkschaften auch zumeist minoritäre Organisationen der Arbeiterklasse.

Aus dem gleichen Grund halte ich auch die vielzitierte Stelle aus dem Manifest für problematisch bis falsch: „Das“ Proletariat als Klasse für sich gibt es ja schon mal gar nicht. Das wollen Kommunisten ja erst noch schmieden. Und nüchtern faktisch betrachtet, hat die Mehrheit der Lohnabhängigen hierzulande eben ganz offensichtlich ganz andere Interessen als die Kommunisten es gerne hätten, daß die das haben sollten.

Kulturell zu eng und inhaltlich zu unbestimmt

Kritische Anmerkungen zu allzu euphorische Einschätzungen des Standes der Protestbewegungen

Im blog Lafontaines Linke wurde heute Abend ein Diskussionsbeitrag von mir für die Aktionskonferenz am kommenden Wochenende in Frankfurt am Main veröffentlicht:

Siehe:
http://www.lafontaines-linke.de/2012/02/zu-eng-zu-unbestimmt-deltlef-georgia-schulze-aktionskonferenz-beitrag-zur-debatte/
und
http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/uploads/2012/02/Detlef_Georgia_Schulze_Diskussionsbeitrag.pdf

SAV: M31 – ist eine gute Sache!

Sascha Stanicic von der SAV hat ein Diskussionspapier für die Aktionskonferenz am kommenden Wochenende vorgelegt. Darin heißt es zur antikapitalistischen Demonstration am 31. März in Frankfurt:

„Am 31. März findet von verschiedenen anarchistischen und linksradikalen Gruppen ausgehend ein Aktionstag gegen den Kapitalismus statt, an dem es eine Demonstration in Frankfurt/Main geben soll. Weitere, breiter getragene, globale Aktionstage werden zwischen dem 12. und 15. Mai stattfinden. Auch in diesem Rahmen soll in Frankfurt/Main das Bankenviertel blockiert werden. Solche Initiativen sind gut und können helfen, das bestehende Potenzial für sichtbaren Protest gegen die Macht der Banken und Kapitalisten sichtbar zu machen.“

Außerdem schreibt der Genosse:

„Während es in vielen europäischen Ländern als Folge der scharfen Angriffe auf die Arbeiterklasse zu Massenbewegungen, Streiks und Generalstreiks kam, ist es in Deutschland bisher relativ ruhig geblieben. Die Occupy-Bewegung schwappte im letzten Herbst kurz hierher. Die damals überraschend großen Demonstrationen vom 15. Oktober 2011 waren ein Hinweis auf das existierende Potenzial für antikapitalistischen Protest. Ohne konkrete Anlässe zur Mobilisierung, konnte sich aber keine wirkliche Bewegung verstetigen. Das zeigt: Massenbewegungen können nicht künstlich konstruiert werden, sie erwachsen aus objektiven Bedingungen. Es kann aber entscheidend sein, dass politische oder gewerkschaftliche Kräfte Initiativen ergreifen, die im richtigen Moment zur Entfaltung von Widerstandspotenzial führen. […]. müssen wir anerkennen, dass trotz der Zunahme antikapitalistischer Stimmungen, noch kein breit verankertes antikapitalistisches oder gar sozialistisches Bewusstsein existiert.“

(mehr…)

Im März und Mai auf nach Frankfurt am Main!

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Einladerkreis
Vernetzungstreffen für internationale Aktionskonferenz
Frankfurt am Main, 24. Januar 2012

Bewegungen bereiten internationale Proteste gegen das autoritäre Krisenregime von EZB und Bundesregierung vor

Starke Dynamik: 250 Aktive bei Vernetzungstreffen in Frankfurt

Starke Dynamik: Etwa 250 Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener sozialer Bewegungen haben sich am Sonntag in Frankfurt am Main getroffen, um eine für Februar geplante internationale Aktionskonferenz vorzubereiten. Das Spektrum der Aktiven reichte von Occupy-Gruppen, Attac, dem Ums-Ganze-Bündnis und der Interventionistischen Linken über Erwerbsloseninitiativen, antirassistische Netzwerke und Bildungsstreikaktive bis zu Vertretern von Gewerkschaften, Solid, der Grünen Jugend und der Linkspartei. Mit dabei waren zudem zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Ländern.
Aufgabe der Aktionskonferenz vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt am Main wird es sein, eine Choreografie der Proteste in den kommenden Monaten gegen die Kürzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise festzulegen. Im Zentrum der Diskussion am Sonntag standen Pläne für Aktionstage in der zweiten Maihälfte in Frankfurt und längerfristige Kampagnenüberlegungen bis 2013. Angedacht sind unter anderem eine gemeinsame Großdemonstration sowie Blockaden im Bankenzentrum. Ziel soll eine europaweite Mobilisierung nach Frankfurt sein, um ein unübersehbares Zeichen der internationalen Solidarität und des Widerstandes zu setzen.
Wenige Tage nach der Aktionskonferenz in Frankfurt wird es ein weiteres europäisches Vorbereitungstreffen am 31. März in Mailand geben. Für denselben Tag ruft das kommunistische Ums-Ganze-Bündnis zu einer Demonstration an der EZB-Baustelle in Frankfurt auf. Für den 12. Mai ist zudem ein dezentraler globaler Protesttag geplant, der insbesondere von spanischen, portugiesischen und angelsächsischen Netzwerke vorbereitet wird. (mehr…)




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