Beiträge von admin-2

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http://march31.net/de/; http://arschhoch.blogsport.de/k-k/

P – Antifa Goes Theory

Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB] feierte Anfang 2012 ihr fünfjähriges Bestehen. Pünktlich zu diesem Jubiläum erinnern wir uns an Lenins berühmten Satz: „Ohne revolutionäre Theorie kann es keine revolutionäre Bewegung geben.“ Und weil das nicht nur plausibel klingt, sondern auch stimmt, haben wir beschlossen uns zu grundsätzlichen theoretischen Fragen Gedanken zu machen und die Ergebnisse unserer kollektiven Diskussionen in regelmäßigen Abständen in unserer neuen Zeitschrift „Perspektive – Texte für den revolutionären Aufbauprozess“ zu veröffentlichen.
Die Beiträge wollen wir ausdrücklich als Diskussionsangebote verstanden wissen, und weil wir uns ja eher als Revolutionär_innen denn als Theolog_innen verstehen und außerdem gelernt haben, dass ein Dogma weniger wert ist ein Kuhfladen, stellen wir auch keinen Anspruch auf „absolute Wahrheit“.
Da einer unserer Arbeitsschwerpunkte im letzten halben Jahr die Krisenproteste waren, dreht sich in der ersten Nummer alles um die kapitalistische Krise: Ist sie ein durch böswillige „Zocker_innen“ verursachter Betriebsunfall, den man mit ein paar Regeln für den Finanzmarkt wieder in den Griff bekommen kann? Was ist mit der „Euro-Krise“ – Wird in Europa nun endlich wieder „deutsch gesprochen“? Und was hat das Ganze überhaupt mit der radikalen Linken zu tun?

(Quelle:
http://p.blogsport.de/2012/02/22/erste-ausgabe-der-perspektive-erschienen/)

Die Eigentumsordnung enttabuisieren!

Von der Onlinezeitung trend wurde gestern Abend ein u.a. von auch hier aktiven AutorInnen und AktivistInnen unterzeichneter Vorschlag für eine Abschlußresolution der Konferenz, die am kommenden Wochenende in Frankfurt am Main stattfindet, veröffentlicht.
In dem Text heißt es u.a.: Der Grund der aktuelle Wirtschaftskrise liege „nicht darin, dass wir oder ‚die Griechen‘ ‚über unsere/ihre Verhältnisse gelebt‘ haben,“ sondern darin, daß „die kapitalistische Wirtschaftsordnung aufgrund innerer Widersprüche und Gegensätze notwendig zu Krisen und Katastrophen treibt.“ Gefordert wird u.a..:

„Entschädigungslose Enteignung und Überführung der Unternehmen in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle, anzufangen bei den Energieunternehmen. Sie müssen durch die dort Beschäftigten, die nichtgewerblichen Energiekunden sowie Umwelt- und Bewohner_innenräte kontrolliert werden.“,

und folgende Perspektive in Frageform angerisen:

„Darüber hinaus sollten wir uns fragen: Wollen wir uns weiterhin eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten, die auf ständiger Marktunsicherheit beruht und die Arbeit und Lebensqualität in ausbeuterischer Weise verteilt? Brauchen wir nicht vielmehr eine Wirtschaftsordnung, die Marktkonkurrenz und Profitproduktion als Maßstab für Produktion und Verteilung überwindet? Wollen wir weiterhin die überkommene Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern und Nationalökonomien hinnehmen? Oder wollen wir eine Ökonomie, die auf die Befriedigung der Bedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ausgerichtet ist?“

Bis Donnerstagabend werden noch weitere Unterschriften unter den bereits von einigen GewerkschafterInnen sowie Betriebs- und Personalräten unterzeichneten Text gesammelt. -

Auch das Programm der Konferenz am Wochenende wurde im übrigen gestern veröffentlicht:
http://european-resistance.org/de/aktionskonferenz/programm.

Hunderttausende Demonstrierende widersetzen sich auf dem Syntagma-Platz der Repression

Erklärung der Front der griechischen antikapitalistischen Linken (Antarsya)

Wir setzen den Kampf fort, bis wir sie vertrieben haben!

ANTARSYA steht auf der Seite der Hunderttausenden, die auf den Straßen Athens dem Syntagma-Platz und in anderen Städten des Landes demonstriert haben. Die Massenhaftigkeit, die Militanz, die politische Orientierung, die Beharrlichkeit und die rebellische Haltung, mit der die Arbeitenden und jungen Menschen viele Stunden protestiert haben, zeigen, dass wir in eine neue Phase eintreten.

Die Regierung begegnet den Demonstrierenden mit der gleichen Gewalt und Wut wie Mubarak vor einem Jahr auf dem Tahrir-Platz, als er versucht hat, die Demonstrierenden zu vertreiben. Sie wird dieselbe Antwort bekommen und genau die, die sie verdient! Wir werden nicht mit den Löhnen des Memorandum arbeiten und appellieren an alle, den Weg der Stahlarbeiter/innen den Weg einzuschlagen und einen Dauerstreik zu beginnen, bis wir alle vertrieben haben!

Die Polizei war entschlossen, Tausende von wütenden Demonstrant/innen, die stundenlang auf dem Syntagma-Platz ausharrten, mit Tonnen von Chemikalien, die sogar Schäden an Gebäuden und Brandstiftung hervorriefen, zu verjagen und zu verfolgen.

Die massenhafte Volksbewegung kann die Initiative ergreifen und den Sturz der herrschenden Regierungskoalition der schwarzen Front sowie die Abschaffung des Kreditvertrags und des antisozialen Schlachthauses von Regierung – EU – IWF – Kapital verwirklichen.
Das gegnerische Lager, das politische Personal von Banken, dem Unternehmerverband SEV und den multinationalen Konzernen, die Parteien PASOK, die rechtsgerichtete „Nea Dimokratia“, die rechtsextreme LAOS, DISY (eine ultra-neoliberale Abspaltung von ND), ist weiteren Erschütterungen ausgesetzt. Die bürgerlichen Parteien befinden sich in einem Zersetzungsprozess, das Memorandum frisst seine Kinder.

Der ideologische Terror, die Verlogenheit, die vulgäre Erpressung und die staatlich – polizeiliche Repression faschistischen Typs sind die entscheidenden Instrumente, um die „Rettungs-“ Maßnahmen durchzusetzen.

Der heutige massive Polizeieinsatz, der schon sehr früh auf die Auflösung der Demonstration auf dem Syntagma-Platz abzielte, bevor die Versammlung begonnen hatte, die stundenlangen brutalen Angriffe auf die Demonstrierenden bringen die wahren Absichten der Regierung gegen das „feindliche Volk“ zum Vorschein. Dazu passt der Versuch, eine „Verbotszone“ für Demonstrationen auf dem Syntagma-Platz einzuführen.

Die militanten Demonstrierenden und die rebellierenden jungen Menschen widerstehen seit Stunden, bleiben immer noch mit ungebrochenem Mut auf der Straße, sind bis in die die abgesperrte Zone vor dem Parlament eingedrungen und demonstrieren weiterhin trotz allen Polizeiterrors vor dem Parlament.

Derart kämpferisch eingestellte Menschen sind nicht zu besiegen. Der Kampf endet heute nicht. Er wird morgen und jeden Tag bis zum endgültigen Sieg fortgesetzt.
Der Sieg wird schwierig, aber er wird unser sein!

(Stellungnahme von ANTARSYA, Sonntag, 12. Februar 2012, 22.45 Uhr)

(Quelle:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=12809&Itemid=35;
das mutmaßliche griechische Orginal:

http://www.antarsya.org/index.php?view=article&catid=62:2009-05-03-17-02-46&id=530:2012-02-12-22-47-50&format=pdf;
zu Antarsya:
http://en.wikipedia.org/wiki/Front_of_the_Greek_Anticapitalist_Left)


(Quelle:
http://march31.net/wp-content/uploads/2012/02/ffm-15.2..jpg)

Kundgebung Mittwoch, den 15. Feb. in Frankfurt am Main

„Weg mit dem Sparpaket, weg mit der ‚Troika‘ und endlich Schluss mit Staat und Kapital!
Solidarität mit dem Aufstand in Griechenland!
Kundgebung von ‚No Troika‘ Frankfurt & autonome antifa [f]

15.02.12 – 17:00 – Willy Brandt Platz Frankfurt

Weiter Infos folgen in Kürze! Haltet euch auf dem Laufenden was gerade in Griechenland passiert! Ihr Kampf muss auch unser Kampf sein!“

(Quelle:
http://frankfurt.umsganze.de/index.php?option=com_content&view=article&id=356:150212-solidaritaet-mit-dem-aufstand-in-griechenland&catid=57:frontpage)

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http://march31.net/de/; http://arschhoch.blogsport.de/k-k/

http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/31/casino-oder-ueberakkumulation/

http://arschhoch.blogsport.de/2011/10/06/broschuere-feminismus-und-antikapitalistische-organisierung/

Neue bei trend

Karl-Heinz Schubert, Thesen zum „Bochumer Programm“ – Teil 1: Die Aktionslosungen
http://www.trend.infopartisan.net/trd0112/010112.html,
auch hier:
http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/03/schnellschuesse-2/

und

KPD-Aufbaugruppe, Politische Erklärung der KPD
http://www.trend.infopartisan.net/trd0112/150112.html. (mehr…)

Nicht die siebenundzwanzigste Kleingruppe

In der neuen SoZ. Sozialistische Zeitung berichtet Manuel Kellner über seine Eindrücke von der Veranstaltung am 3. Nov. in der Berliner Werkstatt der Kulturen mit VertreterInnen isl, des RSB, der SAV und der SIB. (mehr…)

Jan Weiser (RSB): ‚Es ist viel zu tun‘

Neu bei scharf-links:

„Zwei Modelle stehen europaweit zur Verfügung: zum einen die NPA, um die es bekanntermaßen nicht zum Besten steht, zum anderen das griechische Antarsya, beides Projekte an denen die GenossInnen der Vierten Internationale beteiligt sind. Ein deutsches Antarsya, also ein festes Bündnis von formal eigenständigen Organisationen ist möglich und wahrscheinlich. Es muss viel nachgeholt werden in Fragen wie zeitgemäßer Klassenanalyse, Ökologie und Feminismus“




ORGANISIERUNGSDEBATTE: