Beiträge von admin-2

Neu auf der SoKo-Seite: Robert Steigerwald gegen Entsorgung des „kommunistischen Parteityp“

„Auch in der DKP gibt es intensive Debatten um Organisation und Organsationsformen. Robert Steigerwald, einer der altvorderen Genossen der DKP, wendet sich Mitte April 2012 unter ‚Ein Versuch, den kommunistischen Parteityp zu ‚entsorgen‘‘ gegen die Aufgabe des selbständigen kommunistischen Organisationsprinzips – mit guten Gründen.“

Quelle:
http://www.sozialistische-kooperation.de/

PS.:
Wer/welche hier das letzte Kommentar-Wort haben will, muß sich mit dem Lesen des verlinkten Textes, dem Denken und dem Schreiben beeilen – ab frühen nachmittag wird hier Schluß mit Schreiben sein – und es geht an den konkreten – neulich von Micha Prütz schon angekündigten – technischen Umzug. – Dazu wird es dann aber noch ein Artikelchen mit ein paar Hinweisen geben. Und wahrscheinlich ab Donnerstagvormttag geht es dann an neuer Stelle mit dem Diskutieren weiter. – Aber vielleicht klappt auch mal etwas schneller als gedacht…

Auf nach Frankfurt – zum 31. März / Antikapitalistischer Aktionstag

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http://march31.net/de/; http://arschhoch.blogsport.de/k-k/

Da aus Berlin mindestens 300 Leute kommen, müßten wir - anhand der Bevölkerungszahlen (3,5 : 81,8 Mio.) hochgerechnet - heute (31.3.) in Frankfurt bei der antikapitalistischen Demonstration über 7.000 Demo-TeilnehmerInnen werden. – Aufgrund der RevolutionärInnen-Dichte in Berlin werden es dann wohl doch ein paar weniger… – aber auf alle Fälle ein toller Mobilisierungserfolg1. Das SIB-Transpi und ein Kollektiv-Transpi von InterKomms und SIB sowie eine Neuauflage des SIB-Selbstinterviews sind auch fertig.

AufruferInnen – u.a. Anarchistische Gruppe/Rätekommunisten (AG/R, Hamburg) (vgl. dort), Emanzipatorische Linke in der Linkspartei sowie diverse Teilorganisationen der Jugendorganisation und des Studierendenverbandes der Linkspartei, einige IL-Gruppen (u.a. das Kritische Kollektiv Mannheim, Worms, Mainz), die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB), die FAU, die Grüne Jugend, unsere BündnispartnerInnen in der Berliner M 31-Vernetzung und – etwas versteckt – die GAM („unterstützen wir die Mobilisierungen für 31M in Frankfurt“) und die SAV2 --- sowie – als InitiatorInnen des Ganzen: das kommunistische „Ums Ganze“-Bündnis:

„M31 endet nicht am 31. März. Wir vernetzen uns für eine langfristige Zusammenarbeit und werden auch in Zukunft gemeinsame Sache machen gegen Staat, Nation und Kapital. Wir rechnen mit vielen Diskussionen und auch Streitpunkten, aber wir wollen politische Differenzen konstruktiv austragen. Der 31. März ist ein Startpunkt für weitere Kämpfe, die wir in Zukunft auch auf europäischer Ebene organisieren werden.“

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Vorwärts in die Sackgasse? – Dan DiMaggio (Ex-“Socialist Alternative“, US-Sektion des CWI) schlägt eine Alternative vor

Fahrpläne, Sackgassen und die Suche nach neuen Gefilden:

Wie können wir die Sozialistische Bewegung im 21. Jahrhundert aufbauen?1

Dan DiMaggio

Dies ist ein Text eines amerikanischen Genossen, der sieben Jahre führendes Mitglied der Socialist Alternative, der amerikanischen Schwesterorganisation der SAV war. Er beschreibt in diesem langen Text das Problem der extremen Zersplitterung der radikalen Linken in den USA und des daraus folgenden Sektierertums. Die beschriebenen Mechanismen scheinen vertraut und sind doch kulturell unterschiedlich. Ein höchst lesenswerter Text, der, so hoffen wir, viel Anlaß zur Diskussion gibt. Die Hauptthese des Autors lautet: „nach fast acht Jahren in der sozialistischen Bewegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die dringendste Aufgabe, die uns bevorsteht, ist, heraus zu finden, wie wir die Spaltungen innerhalb der Bewegung überwinden können und eine gemeinsame, vereinte Organisation zu gründen.“
Der Beitrag erschien zuerst auf Englisch in der Zeitschrift
Cultural Logic (http://clogic.eserver.org/2010/DiMaggio.pdf) und auf der australischen web-Seite LINKS. international journal of socialist renewal (http://links.org.au/node/2686).
Wir danken Marie Schiller für die Übersetzung.
Der folgende Text als .pdf-Datei.

Gliederung des Textes:

Die Krise
Probleme der Sektenform
Träume der Vergangenheit
Über das Weiterentwickeln der revolutionären Theorie und sozialistischen Ideen
„Kleinunternehmer-Mentalität“
Zeitungen und Publikationen
Die derzeitigen spaltenden Formen der Organisation schwächen jede Kampagne
Keine Arbeitsteilung
Sichtverengung
Tunnelblick
Warum die Sektenform sich durchsetzt
Eine Alternative aufbauen
Der Weg zu einer sozialistischen Bewegung

„Für die Guten ist es einfach, über die Bösen zu siegen, wenn sich nur Engel in der Mafia organisieren.“ – Kurt Vonnegut2

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M 31: Aufruf von NaO-Prozeß-Beteiligten und VA, heute 19 h in Berlin

1.

DIN A 4-Kopiervorlage:
http://arschhoch.blogsport.de/images/NAOAufrufEntw_M31_fin_KOPIERVORL.pdf.

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Abschlußerklärung des Duisburger Treffens von VertreterInnen von InterKomms, RSB, SoKo und SIB

Am 11. März fand in Duisburg ein weiteres Treffen von VertreterInnen der Internationalen KommunistInnen (InterKomms), des Revolutionär Sozialistischen Bundes (RSB), der Sozialistischen Initiative Berlin (SIB) und der Sozialistischen Kooperation (SoKo) statt. Die TeilnehmerInnen nahmen den Vorschlag der SoKo für eine Kurskorrektur des NAO-Prozesses (http://www.scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=22766&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=46a741eb32) zur Kenntnis und diskutierten ihn kontrovers.
Die Mehrheit der TeilnehmerInnen hält an der Methode einer offenen Debatte in einem breiten Spektrum von Linken, von Feministinnen über MarxistInnen bis hin zu (Post)autonomen und (Post)antiimps, mit dem Ziel der Gründung einer neuen – mindestens antikapitalistischen – Organisation der subjektiven RevolutionärInnen fest.
Erst im Laufe der letzten 2 ½ Monate gibt es vermehrt – öffentliche und nicht-öffentliche – Reaktionen auf die im März 2011 begonnene Debatte. Die am NAO-Prozeß Beteiligten werden die neuentstandenen Kontakte festigen und ausweiten.
Wir mobilisieren zu den Demonstrationen und Aktionen am 31. März und vom 17. – 19. Mai. Wir wollen bei diesen Anlässen für die Verstetigung sowie antikapitalistische Ausrichtungen dieser Protestbewegung werben.
Auch mit anderen Spektren werden wir die Diskussion in diesem Sinne intensivieren.
Die Mehrheit der bei dem Duisburger Treffen vertretenen Gruppen hält es für organisatorisch nicht leistbar und auch ansonsten für verfrüht, bereits im Mai eine gemeinsame Konferenz zu veranstalten, einen Ko-Kreis und gemeinsame Ortsgruppen zu bilden. Dies würde zum einen unfreiwillig ausschließend gegenüber Gruppen wirken, die gerade erst anfangen, sich an der Debatte zu beteiligen oder dies demnächst tun werden. Zum anderen scheinen der Mehrheit der bei dem Duisburger Treffen vertretenen Gruppen auch die inhaltlichen Gemeinsamkeiten noch nicht ausreichend entwickelt zu sein, um zu solchen gemeinsamen Strukturen zu gelangen.
Wir werden daher zunächst im Sommer ein gemeinsames Workshop-Wochenende (‚NAO-Sommer-Debatte’) veranstalten, zu deren Vorbereitung wir auch weitere interessierte Gruppen einladen. Dort sollen unseren Diskussionen fortgeführt werden. Für den Oktober wird dann die von der SoKo vorgeschlagene Arbeitskonferenz ins Auge gefaßt.

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http://march31.net/de/; http://arschhoch.blogsport.de/k-k/

Busfahrkarten von Berlin nach Frankfurt und zurück für 20 Euro:
http://m31berlin.blogsport.de/busfahrkarten/.

NAO-Debatte auf Platz 4 des blogsport-rankings

Stellungnahme der Gruppe Revolutionäre Perspektive Berlin (RPB) zur Programm- und Organisierungsdebatte

Mitte der Feb. erhielten wir von der Gruppe Revolutionäre Perspektive Berlin (RPB), die wir – wie verschiedene andere Gruppen – zur Beteiligung an der hiesigen Programm- und Organisierungsdebatte eingeladen hatten, eine mail. Im Anschluß an unsere unten als Kommentar veröffentlichte Antwort, erklärte sich die Gruppe nun mit einer Veröffentlichung ihres Textes in dem blog einverstanden:

Liebe GenossInnen.

Entschuldigt, dass wir erst jetzt auf eure E-Mail antworten. Eigentlich wollen wir uns nicht in die Debatte auf dem arschhochblog einschalten, wollen Euch aber dennoch eine Antwort oder Erklärung dazu geben.

Wir haben uns bereits vor einigen Jahren entschieden, den notwendigen Organisierungsprozess nicht über theoretische Debatten, sondern primär über eine gemeinsame Praxis in die Gänge zu bringen. Zugegeben, das macht den Prozess nicht weniger problematisch und auch nicht schneller, aber sicherlich handfester. Das theoretische Ringen mit zur Identität gewordenen Positionen sind Windmühlenkämpfe, die in der Praxis kein Fundament für eine revolutionäre Organisierung herstellen können. Sie werden immer potenzielle Spaltungsmomente sein, weil sie als geistiges Eigentum funktionieren. Eigentum, das sich aus der Interpretation von historischen Kämpfen und Bedingungen gebildet hat. Da zurzeit keine politische Kraft durch eine überzeugende revolutionäre Gegenmacht zu einer „Enteignung“ des geistigen Eigentums in der Lage ist, sehen wir nur den Weg, über die Praxis wieder zu einem kollektiven Verständnis von einer revolutionären Strategie zu kommen, die den heutigen Bedingungen entspricht.
Schauen wir uns die Orgas und Einzelpersonen an, die sich in der Debatte teilweise redlich um den Zusammenschluss der „subjektiven RevolutionärInnen“ bemühen, ist es einfach nicht zu übersehen, dass die ideologischen Probleme und Fixpunkte der alten 70er/80er Jahre Linken in der Diskussion zur Endlosschleife werden.

Für uns ist es wichtig, die Fehler in der kommunistischen Bewegung zu analysieren, die Spuren zu suchen, an die wir heute anknüpfen können und negative Tendenzen zu kritisieren und zu verwerfen, um heute glaubhaft für den Kommunismus als Perspektive einzutreten. Uns interessieren aber einfach nicht mehr die alten Kontroversen zwischen den „Stalinisten“, „Trotzkisten“, „Leninisten“ etc. (mehr…)

Bronsteyn zum NAO-Prozeß

„Marx nimmt also nicht grundsätzlich gegen ein Programm wie das genannte Eisenacher Stellung, sondern gegen ‚ein Dutzend Programme‘, bzw den Streit darum. Bedeutsam finde ich, dass Marx ‚eine längere gemeinsame Tätigkeit‘ zur Voraussetzung eines Programms macht, das über ein vorhandenes hinausgeht.

Wie verhält es sich in diesem Zusammenhang mit der Initiative der SIB ‚Neue Antikapitalistische Organisation – na endlich‘?“

Mehr:
http://bronsteyn.wordpress.com/2012/03/06/jeder-schritt-wirklicher-bewegung-ist-wichtiger-als-ein-dutzend-programme/.

Zur Krisenproste-Aktionskonferenz

1. Vorschlag für Abschluß-Resolution

2. Diskussionspapier „Kritische Anmerkungen zu allzu euphorische Einschätzungen des Standes der Protestbewegungen“

http://www.lafontaines-linke.de/wp-content/uploads/2012/02/Detlef_Georgia_Schulze_Diskussionsbeitrag.pdf

3. Perspektive. Texte für den revolutionären Aufbauprozeß Nr. 1 / Frühjahr 2012 zum Thema „Krisenanalyse“

http://p.blogsport.de

4. „Solidarität [mit den griechischen Lohnabhängigen] als nächster Schritt zum Widerstand!“

http://sozialismus.info/?sid=4694.

5. Eine workshop-Ankündigung (Sa. 16:00 – 17:30 h)

Workshop 1 bei der europäischen Aktionskonferenz vom 24.-26.02.2012

Was heißt eigentlich „Kapitalismus“?

(mehr…)




ORGANISIERUNGSDEBATTE: