Abschlußerklärung des Duisburger Treffens von VertreterInnen von InterKomms, RSB, SoKo und SIB

Am 11. März fand in Duisburg ein weiteres Treffen von VertreterInnen der Internationalen KommunistInnen (InterKomms), des Revolutionär Sozialistischen Bundes (RSB), der Sozialistischen Initiative Berlin (SIB) und der Sozialistischen Kooperation (SoKo) statt. Die TeilnehmerInnen nahmen den Vorschlag der SoKo für eine Kurskorrektur des NAO-Prozesses (http://www.scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=22766&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=46a741eb32) zur Kenntnis und diskutierten ihn kontrovers.
Die Mehrheit der TeilnehmerInnen hält an der Methode einer offenen Debatte in einem breiten Spektrum von Linken, von Feministinnen über MarxistInnen bis hin zu (Post)autonomen und (Post)antiimps, mit dem Ziel der Gründung einer neuen – mindestens antikapitalistischen – Organisation der subjektiven RevolutionärInnen fest.
Erst im Laufe der letzten 2 ½ Monate gibt es vermehrt – öffentliche und nicht-öffentliche – Reaktionen auf die im März 2011 begonnene Debatte. Die am NAO-Prozeß Beteiligten werden die neuentstandenen Kontakte festigen und ausweiten.
Wir mobilisieren zu den Demonstrationen und Aktionen am 31. März und vom 17. – 19. Mai. Wir wollen bei diesen Anlässen für die Verstetigung sowie antikapitalistische Ausrichtungen dieser Protestbewegung werben.
Auch mit anderen Spektren werden wir die Diskussion in diesem Sinne intensivieren.
Die Mehrheit der bei dem Duisburger Treffen vertretenen Gruppen hält es für organisatorisch nicht leistbar und auch ansonsten für verfrüht, bereits im Mai eine gemeinsame Konferenz zu veranstalten, einen Ko-Kreis und gemeinsame Ortsgruppen zu bilden. Dies würde zum einen unfreiwillig ausschließend gegenüber Gruppen wirken, die gerade erst anfangen, sich an der Debatte zu beteiligen oder dies demnächst tun werden. Zum anderen scheinen der Mehrheit der bei dem Duisburger Treffen vertretenen Gruppen auch die inhaltlichen Gemeinsamkeiten noch nicht ausreichend entwickelt zu sein, um zu solchen gemeinsamen Strukturen zu gelangen.
Wir werden daher zunächst im Sommer ein gemeinsames Workshop-Wochenende (‚NAO-Sommer-Debatte’) veranstalten, zu deren Vorbereitung wir auch weitere interessierte Gruppen einladen. Dort sollen unseren Diskussionen fortgeführt werden. Für den Oktober wird dann die von der SoKo vorgeschlagene Arbeitskonferenz ins Auge gefaßt.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • Tumblr
  • Wikio
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MisterWong.DE
  • PDF

13 Antworten auf „Abschlußerklärung des Duisburger Treffens von VertreterInnen von InterKomms, RSB, SoKo und SIB“


  1. 1 DGS / TaP 15. März 2012 um 10:37 Uhr

    Dieses Treffen war vereinbart worden, bevor uns die jüngsten Papiere von isl, MI und RPB erreichten. Hingewiesen sei daher ausdrücklich auf den Satz: „Wir werden daher zunächst im Sommer ein gemeinsames Workshop-Wochenende (‚NAO-Sommer-Debatte’) veranstalten, zu deren Vorbereitung wir auch weitere interessierte Gruppen einladen.“
    Das gilt außer den genannten Gruppen auch für Zusammenhängen, die sich noch gar nicht geäußert haben, aber dies noch nun wollen; und auch für Gruppen, die von einer eher skeptisch-beobachtenden zu einer konstruktiv-beteiligenden Position übergehen wollen.

  2. 2 khs 15. März 2012 um 22:31 Uhr

    Hallo GenossInnen,
    wenn Ihr schreibt: „Die Mehrheit der bei dem Duisburger Treffen vertretenen Gruppen hält es für organisatorisch nicht leistbar und auch ansonsten für verfrüht, bereits im Mai eine gemeinsame Konferenz zu veranstalten, einen Ko-Kreis und gemeinsame Ortsgruppen zu bilden.“, so begrüße ich einerseits diese realistische Entscheidung, andererseits vermisse ich, wenn von „verfrüht“ die Rede ist, die Nennung von Kriterien, die den zeitlich passenden Zeitpunkt kennzeichnen.
    Desweiteren schließe ich aus der richtigen Entscheidung, das Sommerloch für programmatische und organisatorische Abklärungen zu nutzen, dass dafür die Gründe auch in der Tatsache zu suchen sind, dass die Diskussion über die 5 SIB-Essentials ergebnislos(*) unter-/abgebrochen wurde.

    mrg
    khs

    *) Das Wort „Konzept“ beim „Revolutionären Bruch“ zu streichen, halte ich für eine notwendige redaktionelle Korrektur, aber keinesfalls für einen konsensfähigen Endpunkt der Debatte.

  3. 3 Jürgen Suttner 16. März 2012 um 0:27 Uhr

    Zum naO Prozess und speziell zur gemeinsamen Abschlusserklärung möcht ich doch ein paar Worte verlieren.
    Wenn da steht:
    Dies würde zum einen unfreiwillig ausschließend gegenüber Gruppen wirken, die gerade
    erst anfangen, sich an der Debatte zu beteiligen oder dies demnächst tun werden. Zum
    anderen scheinen der Mehrheit der bei dem Duisburger Treffen vertretenen Gruppen
    auch die inhaltlichen Gemeinsamkeiten noch nicht ausreichend entwickelt zu sein, um zu
    solchen gemeinsamen Strukturen zu gelangen.
    An diesen zwei Sätzen wird für mich deutlich:
    1. ein rein quantitatives Verständnis eines Zusammenschlusses.
    2. ein folglich mechanistisches Verständnis der ganzen Herausbildung einer naO.

    Diese zwei Sätze das „unfreiwillige ausschließen von Gruppen die gerade erst anfangen und andererseits die nicht ausreichend inhaltlichen Gemeinsamkeit der an Duisburger treffen Teilnehmenden Gruppen schließt sich doch irgendwie aus?
    Merken die Protagonisten der Verlangsamung nicht, dass der Prozess zur Bildung einer naO ein vielräumiger mehrdimensionaler Prozess ist und nur so zum Erfolg werden kann, wenn wir ihn auch so verstehen? Der naO Prozess wird nicht gleichzeitig stattfinden. Die unterschiedlichen Organisationen werden Sich verschieden schnell zu diesem Prozess verhalten und auch an dem eine oder anderen Ort wird die naO sich schneller oder langsamer herausbilden. Diese Ungleichzeitigkeit muss organisiert werden!
    Auch wer oder welches Kriterium macht es uns deutlich, wann der nächste Schritt eingeläutet werden kann. Also wann sind wir genug, um einen nächsten Schritt zu gehen und schließen wir dann nicht andere, die noch abwarten, aus. Haben wir dann ein Niveau der Selbstverständigung, der inhaltlichen Gemeinsamkeiten erreicht, das wiederum andere ausschließt.
    Mir wird hieran offenkundig, das weder theoretisch also dann auch praktisch begriffen worden ist warum es überhaupt diese Zersplitterung der linken revolutionären Kräfte gibt und darum auch kein geeigneter Ansatz zu erkennen ist wie dies Zersplitterung aufzuheben ist. Die Akkumulation der Krisen, denen wir immer mehr gewahr werden, mag uns dazu veranlassen eine naO anzustoßen. Aber, wenn die naO den zusammengeschlossenen Organisationen und Einzelpersonen nicht eine gemeinsame Praxis ermöglicht die eine höhere Qualität erreicht als die in den bestehenden Gruppen wird das Projekt naO nicht zum Erfolg kommen. Ein nur quantitativer Zusammenschluss muss nicht einfach in eine neue Qualität umschlagen. Eher ist das Gegenteil der Fall.

  4. 4 Thomas 16. März 2012 um 8:28 Uhr

    Liebe GenossInnen -
    ich finde die Erklärung in ihrem Realismus ermutigend. Ich lese

    1. aus der Bekräftigung, die breitere Debatte weiterhin organisieren zu wollen, die Absicht eben keinen weitere Kleinorganisation schnell zusammenschustern zu wollen.

    2. aus dem Verweis auf die noch nicht entwickelten Gemeinsamkeiten das Gespür, dass eine Gruppe wie der RSB (mit Statuten und Programm), die eine eigene Geschichte hat, sich mit Gruppen wie den InterKomms (und andersrum) erstmal über die Welt und wie man in ihr geht oder gehen will austauschen will. Denn eins ist ja klar: Man kann theoretisch-programmatisch in vielen Punkten übereinstimmen und sich dennoch nicht auf konkrete Politik einigen können; man kann sich auf die nächsten konkreten Schritte einigen können und dennoch nicht in der Lage sein, eine gemeinsame strategische Perspektive zu entwickeln. Die gemeinsamen Grundlagen herauszuarbeiten, braucht eben Zeit und die scheint man sich zu nehmen. Gut so.

    3. Auch das Gespür dafür, dass man durch die schnelle Gründung einer NAO andere Gruppen ausschließen könnte, ist teilweise ebenso berechtigt, wie in der letzten Konsequenz unumgänglich (aber in letzter Konsequenz sind wir auch alle sterblich). Vielleicht hilft es an der Stelle nochmal einen Schritt in Bescheidenheit „zurück“. Wahrscheinlich wird es möglich sein, in kürzerer Frist (mir gefällt der oben enthaltene Terminvorschlag) weitere Schritte in Richtung Orga zu gehen. Aber das, was da entstehen würde, wäre nicht das, was im SIB-Papier gewollt ist (in der Cross-Over-Breite).

    4. Das aber wäre keine Schwäche, sondern ein Schritt in Richtung programmatisch-strategischer Klärung, der die eigene Position besser fassbar macht – und von dieser Position aus lässt sich weiter an einer Umgruppierung arbeiten. Man kann sich das auch ins Stammbuch schreiben, dass man weiterhin gemeinsam an der Umgruppierung auf der antikapitalistischen Linken arbeiten möchte, wenn man eine NAO gegründet hat.

    5. Vielleicht hat Stefan (Unter vom Feminismus lernen…) einfach recht, dass ein konkreteres Angebot das Ganze fassbarer macht für Außenstehende. Ich kann diese Sichtweise jedenfalls gut nachvollziehen.

    Was Jürgen S. oben mit der Ungleichzeitigkeit meint, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht nochmal eine Erklärung dazu? Dass politische Formierungsprozesse nie gleichzeitig, mechanisch und linear ablaufen (und man das auch nicht im Tisch planen kann), das ist geschenkt; aber mir wäre kein Aufbauprojekt (zumindest aus den letzten drei Dekaden) bekannt, wo es ohne Führung etc. gegangen wäre.

    Dass die Ursachen – praktisch und theoretisch – für die Zersplitterung nicht erkannt worden wäre, mag ich einfach nicht glauben. Nach meinem Eindruck schreiben hier in der Regel ältere GenossInnen, die eine lange Zeit in Büchern und Gruppen verbracht haben. Dennoch den Versuch zu wagen Gesplittertes zusammenzubringen ist nicht einfach unrealistisch, sondern vor dem Hintergrund anderer europäischer Erfahrungen ja möglich. Darauf wurde ja von anderen immer wieder hingewiesen: NPA, United Left…

    Was natürlich – auch meinem beschränkten Kenntnisstand zur Folge, wäre spannend, wenn das mal wer aufarbeiten würde – gänzlich einzigartig im Anspruch der SIB ist, das ist die Breite des „Cross-Over-Ansatzes“. Die schottische SSP: Gründung aus dem trotzkistischen und linken Labour-Spektrum. Sinistra Critica: Trotzkistisch und linksreformistisch, aber aus dem gleichen Stall (PRC); NPA: LCR, diverse andere trotzkistische Grüppchen und dann Sog (der aber ja auch wieder nachlies) auf andere. Socialist Allicance (Australien): Gruppe der International Socialist Tendency und Ex-Gruppe meiner Internationale; Portugal Linksblock: Trotzkisten, Maoisten und Abspaltung von der KP (also im weitesten Sinne leninistische Tradition)… Das muss nicht heißen, dass es nicht anders geht. Aber auf jeden Fall machen schon die wenigen Hinweise deutlich, dass der Anspruch hoch gesteckt ist. Aber ihn runterschrauben kann man immer noch – wenn das nicht bedeutet, dass man das Projekt damit für gescheitert erklärt.

    Thomas (isl)

  5. 5 systemcrash 16. März 2012 um 12:06 Uhr

    auch ich finde die erklärung richtig.

    allerdings finde ich diese zwanghafte fixierung, ES MUSS unbedingt eine orga dabei rauskommen auch etwas „revolutionär ungeduldig“, auch wenn ich den dahinterstehenden wunsch gut nachvollziehen kann. aber bevor nicht eine klärung stattgefunden hat, was an PROGRAMMATISCHER SUBSTANZ wirklich hinter dem NAO prozess steht, ist jede „institutionalisierung“ des ganzen verfrüht. warum wird nicht mehr die „netzwerk“idee oder der „plena“vorschlag diskutiert? ist euch das zu popelig? (ich finde, gerade „organisierten linksradikalen“ stände eine gehörige portion bescheidenheit in organisationspolitischer hinsicht gut.)

    das wären zwischenschritte, die den vorteil hätten, die OFFENHEIT des prozesss aufrechtzuerhalten bei gleichzeitigem beginn konkreter ORGANISIERUNG. dann könnte man auch feststellen, wer mit wem kann und wer nicht, und würde unnötige inhaltliche vorfestlegungen vermeiden, die jetzt noch gar nicht (zumindest allem anschein nach) TRAGFÄHIG sind.

    dass am ende als ziel die bildung einer „revolutionären partei/organisation“ steht, heisst ja nicht, dass man nicht auch „umwege“ gehen kann oder reissende flüsse überqueren müsste, wo als baumaterial für eine „brücke“ nur ein baumstamm zur verfügung steht, der eigentlich mehr ein strohhalm ist. wenn es nur um die ausarbeitung einer „korrekten strategie“ ginge, könnte sich auch jeder wieder in sein kleingruppen-biotop zurückziehen. der sinn des ganzen NAO prozesses liegt doch vielmehr darin, TROTZ unterschiedlicher politischer auffassungen, die gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und darüber auch eine gemeinsame praxis zu entwickeln. oder anders gesagt: DURCH den prozess der auseinandersetzung selbst entsteht ein „klima“, was das gegenseitige vertrauen befördert und dadurch auch eine inhaltliche annäherung ermöglicht.

    dieses politische „feld der möglichkeiten“ auszuloten (die gefahr der beliebigkeit wird durch die fünf SIB essentials eingegrenzt)… das ist die eigentliche aufgabe des NAO prozesses, die unter anderem durch die blogdiskussionen hier ihren ausdruck und ihre vorbereitung findet.

  6. 6 Wal Buchenberg 16. März 2012 um 12:17 Uhr

    NAO-Prozess und Zieldiskussion

    @Michael Schilwa 15. März:
    Zitat Michael: „Bei den Bochumern sagt ihr ja auch, sie stehen außerhalb des NAO-Prozesses“
    Die SIB sagt diesbezüglich gar nichts, die Bochumer selbst haben sich vorübergehend aus der Debatte zurück gezogen.

    Dass die SIB sich zu keinem Zeitpunkt gegenüber den Vorschlägen der Bochumern gäußert hat, auch das ist eine Stellungnahme.

    Trotzdem debattieren wir unter uns und mit anderen weiter.
    Ein Beispiel dafür steht hier:

    http://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=6778

    Gruß Wal Buchenberg

  7. 7 systemcrash 16. März 2012 um 16:31 Uhr
  8. 8 Michael Schilwa 16. März 2012 um 17:40 Uhr

    @ Jürgen Suttner

    „Diese Ungleichzeitigkeit muss organisiert werden!“
    Ja klar, aber wie ?
    Deine Antwort („Gemeinsame Praxis“) hat meine Neugierde nicht so recht befriedigt, denn erstens ist diese Feststellung ziemlich unumstritten und zweitens arbeiten wir ja daran (z.B bei Frankfurt-Mobilisierungen zu „M 31″ und „Maifestspielen“).

    @ Wal Buchenberg

    „Keine Stellungnahme“ stimmt nach meiner Erinnerung nicht, aber egal.
    Auf alle Fälle war das, was von „uns“ zu „euch“ kam, ziemlich kritisch – aber so isses nun mal:
    „Bochum“ sieht den „NAO-Prozess“ kritisch und umgekehrt.
    Solidarisch weiter streiten können wir doch trotzdem.

  9. 9 Jürgen Suttner 17. März 2012 um 23:36 Uhr

    Zu Thomas, Michael Schilwa und all die anderen,
    An der Diskussion zur Abschlusserklärung habe ich nicht Teilgenommen. Meine Einlassung bezieht nur auf den beschriebenen Abschnitt aber auch auf eindrücke die ich hier im Block gewonnen habe.
    Es geht mir um folgendes: Wenn hier die unfreiwillige Ausschließung von Gruppen und Einzelpersonen durch eine verfrühte programmatische und organisatorische Festlegung verhindert werden soll, so wird dieses verfrühte immer dazu herhalten können diejenigen Kräfte aufzuhalten, die schon heute oder ist es morgen, sich zusammenschließen wollen. Also wird hier ein sich ausschließender Widerspruch zwischen den Kräften aufgebaut die sich vielleicht an dem naO Prozess beteiligen wollen und denjenigen, die schon jetzt oder in naher Zukunft bereit sind Schritte in dieser Richtung zu gehen. Dieser Widerspruch kann nur dann aufgelöst werden, wenn wir ihn als ungleichzeitigen Prozess begreifen. Das bedeutet: Wir müssen den Prozess der Herausbildung einer naO auch dann noch für neue Gruppen offen gestalten, wenn sich schon heute einige, wie auch immer, zusammenschließen. Das bedeutet: Eine offen gestaltete theoretische Diskussion und eine wohlbegründete offene Praxis, können ein anziehendes Markenzeichen der naO sein. Ich weiß dass dieser Gedanke erst einmal sehr allgemein Formuliert sind, aber ich möchte doch damit nur unsere Fragestellungen in eine andere Richtung lenken. In den von mir auch begrüßten Workshops werden wir sicher darüber genauer diskutieren können.
    Aber kommen wir zur „gemeinsamen Praxis“, die Dich Michael Schilwa als Antwort nicht recht befriedigen kann. Gerade aber an Deinem Verweis auf M31 und die „Maifestspiele“ als Beispiele für Praxis erscheint mir zu wenig konkret und zu wenig bedacht, weil sie nicht zeigen, wie eine gemeinsame Praxis auch über euch SIB Leute hinaus, organisiert werden kann. Eure 13 Thesen und auch der Vorschlag für eine Abschluss Erklärung zur Vorbereitungskonferenz scheinen mir etwas in der Luft zu hängen. Um das etwas deutlicher zu machen möchte ich ein paar Fragen stellen.
    Hatte das 13 Thesen Papier u.a. den Zweck den Positionen von Attac und IL Eure Thesen entgegenzustellen?
    Habt Ihr die Position von Attac und IL überhaupt vorher analysiert?
    Begründet sich der Vorschlag einer Abschluss-Resolution auf diese Analyse?
    Ist diese Resolution beim Vorbereitungstreffen überhaut eingebracht worden und wenn ja mit welchen Begründungen wurde die Resolution abgelehnt?
    Welche Lehren werden aus den Vorbereitungstreffen gezogen?
    Um dies Fragen auch von meiner Warte etwas deutlicher zu machen: Ich selbst bin SOKO Mitglied als auch von Attac. Hier in Siegen gab es ein Vorbereitungstreffen zu M31, wobei Klarheit über obige Fragen geholfen hätte. Ich hoffe in Frankfurt möglichst viele naO Interessierte treffen zu können.
    Jürgen

  10. 10 systemcrash 18. März 2012 um 12:48 Uhr
  1. 1 Neues aus der “NAO”: « Entdinglichung Pingback am 15. März 2012 um 11:25 Uhr
  2. 2 Quo vadis, NAO? « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ Pingback am 18. März 2012 um 13:04 Uhr
  3. 3 Die unendliche Geschichte « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ Pingback am 28. März 2012 um 11:24 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.



ORGANISIERUNGSDEBATTE: