Noch zwei feministische Veranstaltungen

Do., den 15.03., 20:00 h

Queer Theory gegengelesen: Judith Butler und ihre Positionierung zu sozialen Problematiken

Judith Butler gehört zu den meistzitierten Queer-Theoretiker_innen, für manche ist sie die Ikone des Third-Wave-Feminismus – einer Bewegung, der gerne ihre Konsumfreude und politische Beliebigkeit vorgeworfen wird. In der Veranstaltung soll der Fokus dagegen auf Butlers Analysen sozialer Konflikte gerichtet werden und den politischen Handlungsoptionen, die sie postuliert.

Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz [U 2] und Rosenthaler Platz [U 8] sowie – mit etwas längerem Fußweg – S-Bhf. Hackescher Markt)

Weitere Infos:
http://nea.antifa.de/lokales/8maerz2012.html (auch mit Hinweisen auf weiteren VA rund um den 8. März)

Fr., den 16. – 18.3. 2012

Kolonialismus und Neokolonialismus- Bruch oder Kontinuum?

WARUM NUR FRAUEN*?
Geschlecht wird konstruiert. Dies geschieht durch Einordnung der Menschen von Geburt an in die zwei Kategorien männlich und weiblich aber auch das Leben in den suggerierten Rollen „Frau“ und „Mann“, in dem Verhalten diesen angepasst wird. Ungleichheiten in Selbstbewusstsein, Dominanz- und Redeverhalten sind u.a. die Folge von unterschiedlicher Sozialisation. In einer gemischten Gruppe würden, statistisch gesehen, „Männer“ 80% der Gesprächszeit in Anspruch nehmen, sie würden Frauen* fünfmal so häufig unterbrechen als umgekehrt und dreimal so häufig Machtinstrumente einsetzen, indem sie beispielsweise lächerlich machen, was andere gesagt haben. Obwohl wir anerkennen, dass dies nicht das Produkt böser Absicht, sondern einer geschlechterspezifischen Erziehung ist, wollen wir nur unter Frauen und Menschen, die sich als Frauen empfinden, diskutieren. Denn in diesem Schutzraum ist es für weiblich sozialisierte Menschen viel einfacher zu Wort zu kommen, die eigene Meinung kundzutun und zu lernen, diese zu vertreten. Ein Raum nur für Frauen* ist nicht unser Ziel, sondern nur ein Mittel, damit irgendwann keine Frauenräume mehr gebraucht werden. Wir sehen sie als Notwendigkeit, damit Frauen* ihre politische Identität entdecken und ausleben können, sodass sie in der nächsten Diskussion mit männlich sozialisierten Menschen diesen gestärkt gegenübertreten können.
* mit dem Begriff „Frauen“ wollen wir alle weiblich sozialisierten Personen, Transgender und alle sich als Frau oder weiblich definierenden Personen einbeziehen

Kinderklub „Unser Haus“ am Schlaatz in Potsdam

Mehr Infos:
http://femseminar.blogsport.de/images/Kolonialismus_und_Neokolonialismus.pdf
http://femseminar.blogsport.de/

Für weitere Termin rund um den 8. März siehe bereits:

http://arschhoch.blogsport.de/2012/03/04/termin-8-maerz-und-m31-mobi-va/.

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