Comments on: Was ein revolutionäres Programm beinhalten sollte http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/ Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken - ist umgezogen zu: http://www.nao-prozess.de/blog Wed, 20 Nov 2019 05:55:15 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Probleme und Perspektiven der NPA « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1985 Thu, 19 Jan 2012 22:10:28 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1985 [...] Revolutionär Sozialistischer Bund http://arschhoch.blogsport.de/2011/06/23 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/16 [...] […] Revolutionär Sozialistischer Bund http://arschhoch.blogsport.de/2011/06/23 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/16 […]

]]>
by: Michael Schilwa http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1926 Mon, 16 Jan 2012 17:12:02 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1926 Also Systemcrash und DGS haben mich schon ganz richtig verstanden. Tom hat aber insofern auch recht, daß nicht zwingend alle Beteiligten sofort einen ähnlich detaillierten "Schmerzgrenzen-Katalog" wie die SIB vorlegen müssen. Die "Konvergenz" oder "Nicht-Konvergenz" werden wir auch so rauskriegen. Also Systemcrash und DGS haben mich schon ganz richtig verstanden.
Tom hat aber insofern auch recht, daß nicht zwingend alle Beteiligten sofort einen ähnlich detaillierten „Schmerzgrenzen-Katalog“ wie die SIB vorlegen müssen.
Die „Konvergenz“ oder „Nicht-Konvergenz“ werden wir auch so rauskriegen.

]]>
by: systemcrash http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1923 Mon, 16 Jan 2012 15:27:44 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1923 "Der Text stellt halt unsere Vorstellungen dar. Es ergibt meines Erachtens wenig Sinn, jetzt darüber zu reden, ob bestimmte Punkte für uns unverhandelbar sind (sicher sind es einige). Aber es kommt doch am Ende auf das Gesamtbild an. Wie gesagt, über so etwas würde ich erst reden wollen, wenn ein konkreter Programmvorschlag auf dem Tisch liegt." das kann man so sehen. aber da es sich bei der NAO um UNTERSCHIEDLICHE politische kräfte handelt, macht es m e wenig sinn, einfach nur seine eigenen vorstellungen darzustellen. man sollte auch berücksichtigen, wie es zu einer ANNÄHERUNG oder konvergenz der verschiedenen positionen kommen kann. ansonsten bräuchten wir keine NAO und könnten es mit der politischen konkurrenz der kleingruppen belassen. da wir DAS aber genau NICHT wollen, sollte man schon klar machen, was verhandelbar wäre und was essentials sind, von denen man nicht abrücken könnte, ohne sein gesicht zu verlieren „Der Text stellt halt unsere Vorstellungen dar. Es ergibt meines Erachtens wenig Sinn, jetzt darüber zu reden, ob bestimmte Punkte für uns unverhandelbar sind (sicher sind es einige). Aber es kommt doch am Ende auf das Gesamtbild an. Wie gesagt, über so etwas würde ich erst reden wollen, wenn ein konkreter Programmvorschlag auf dem Tisch liegt.“

das kann man so sehen. aber da es sich bei der NAO um UNTERSCHIEDLICHE politische kräfte handelt, macht es m e wenig sinn, einfach nur seine eigenen vorstellungen darzustellen. man sollte auch berücksichtigen, wie es zu einer ANNÄHERUNG oder konvergenz der verschiedenen positionen kommen kann. ansonsten bräuchten wir keine NAO und könnten es mit der politischen konkurrenz der kleingruppen belassen. da wir DAS aber genau NICHT wollen, sollte man schon klar machen, was verhandelbar wäre und was essentials sind, von denen man nicht abrücken könnte, ohne sein gesicht zu verlieren

]]>
by: Tom (RSB) http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1922 Mon, 16 Jan 2012 13:51:20 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1922 Warum nicht alle (oder sehr viel mehr) Menschen RSB-Mitglieder sind, weiß ich nicht. Vielleicht, weil dann die Politik nicht so spannend wäre und es diesen Blog hier nicht bräuchte :-) Der Text stellt halt unsere Vorstellungen dar. Es ergibt meines Erachtens wenig Sinn, jetzt darüber zu reden, ob bestimmte Punkte für uns unverhandelbar sind (sicher sind es einige). Aber es kommt doch am Ende auf das Gesamtbild an. Wie gesagt, über so etwas würde ich erst reden wollen, wenn ein konkreter Programmvorschlag auf dem Tisch liegt. Warum nicht alle (oder sehr viel mehr) Menschen RSB-Mitglieder sind, weiß ich nicht. Vielleicht, weil dann die Politik nicht so spannend wäre und es diesen Blog hier nicht bräuchte :-)

Der Text stellt halt unsere Vorstellungen dar. Es ergibt meines Erachtens wenig Sinn, jetzt darüber zu reden, ob bestimmte Punkte für uns unverhandelbar sind (sicher sind es einige). Aber es kommt doch am Ende auf das Gesamtbild an. Wie gesagt, über so etwas würde ich erst reden wollen, wenn ein konkreter Programmvorschlag auf dem Tisch liegt.

]]>
by: systemcrash http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1884 Fri, 13 Jan 2012 16:19:24 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1884 und selbst WENN es eine "selbstdarstellung des RSB" wäre, fände ich es nicht schlimm. der RSB (so wie jeder andere beteiligte an der deabtte) hat das recht, SEINE politischen vorstellungen hier darzustellen. was dann am ende dabei herauskommt, ist eine ganz andere frage. trotzdem glaube ich, dass hinter der frage von Michael Sch. ein tieferer sinn steckt. nämlich gar nicht mal der, was die programmatischen vorstellungen des RSB sind (dazu könnte man ja auch seine homepage besuchen), sondern AUF WELCHER KOMPROMISSGRUNDLAGE SICH DER RSB NOCH AM NAO PROZESS beteiligen würde, also was SEINE ESSENTIALS sind. wenn obiger text die "schmerzgrenzen des RSB" sind, ..... warum werden wir dann nicht alle RSB mitglieder ? so -- öder ähnlich -- hab ICH Michaels frage aufgefasst- aber vlt irre ich mich ;) und selbst WENN es eine „selbstdarstellung des RSB“ wäre, fände ich es nicht schlimm. der RSB (so wie jeder andere beteiligte an der deabtte) hat das recht, SEINE politischen vorstellungen hier darzustellen. was dann am ende dabei herauskommt, ist eine ganz andere frage.

trotzdem glaube ich, dass hinter der frage von Michael Sch. ein tieferer sinn steckt. nämlich gar nicht mal der, was die programmatischen vorstellungen des RSB sind (dazu könnte man ja auch seine homepage besuchen), sondern AUF WELCHER KOMPROMISSGRUNDLAGE SICH DER RSB NOCH AM NAO PROZESS beteiligen würde, also was SEINE ESSENTIALS sind. wenn obiger text die „schmerzgrenzen des RSB“ sind, ….. warum werden wir dann nicht alle RSB mitglieder ?
so — öder ähnlich — hab ICH Michaels frage aufgefasst- aber vlt irre ich mich ;)

]]>
by: DGS / TaP http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1882 Fri, 13 Jan 2012 16:05:56 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1882 Ich denke, das war von Micha Sch. nicht als unterschwelliger Vorwurf gemeint, sondern resultierte daraus, daß das "Na endlich"-Papier der SIB zwischen -- "Schmerzgrenzen" (Essentials) und -- weiteren Ideen / Vorschlägen für den Prozeß unterscheidet. Ich denke, das war von Micha Sch. nicht als unterschwelliger Vorwurf gemeint, sondern resultierte daraus,

daß das „Na endlich“-Papier der SIB zwischen

-- „Schmerzgrenzen“ (Essentials)

und

-- weiteren Ideen / Vorschlägen für den Prozeß

unterscheidet.

]]>
by: Tom (RSB) http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1881 Fri, 13 Jan 2012 15:56:50 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1881 Also, wenn wir das richtig verstanden haben, ist dies hier eine Diskussionsplattform und nicht ein Blog zur Selbstdarstellung. So möchten wir unseren Beitrag verstanden wissen. Wenn wir mehr Selbstdarstellung betreiben wollten, würden wir das auf unserer eigenen Homepage tun. Natürlich ist die Darstellung der eigenen Gedanken immer eine Art Selbstdarstellung. Aber uns geht es hier um einen konstruktiven inhaltlichen Beitrag zur NAO Programmdebatte. Punkt. Unserer Meinung nach sollten die in dem Text genannten Punkte mindestens enthalten sein, damit ein revolutionäres Programm auf der Höhe der Zeit ist. Über Schmerzgrenzen wird dann zu reden sein, wenn wir einen konkreten Programmtext diskutieren. Also, wenn wir das richtig verstanden haben, ist dies hier eine Diskussionsplattform und nicht ein Blog zur Selbstdarstellung. So möchten wir unseren Beitrag verstanden wissen. Wenn wir mehr Selbstdarstellung betreiben wollten, würden wir das auf unserer eigenen Homepage tun. Natürlich ist die Darstellung der eigenen Gedanken immer eine Art Selbstdarstellung. Aber uns geht es hier um einen konstruktiven inhaltlichen Beitrag zur NAO Programmdebatte. Punkt.

Unserer Meinung nach sollten die in dem Text genannten Punkte mindestens enthalten sein, damit ein revolutionäres Programm auf der Höhe der Zeit ist. Über Schmerzgrenzen wird dann zu reden sein, wenn wir einen konkreten Programmtext diskutieren.

]]>
by: systemcrash http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1878 Fri, 13 Jan 2012 14:06:13 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1878 "Sind das die „Schmerzgrenzen“ des RSB oder ist das eine programmatische Selbstdarstellung des RSB ?" gute frage ... ich würde sagen: ZWEITERES ;) „Sind das die „Schmerzgrenzen“ des RSB oder ist das eine programmatische Selbstdarstellung des RSB ?“

gute frage …

ich würde sagen: ZWEITERES ;)

]]>
by: Michael Schilwa http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1874 Fri, 13 Jan 2012 13:19:56 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1874 Sehr gutes u.v.a. nicht so langes Papier - "revolutionärer Marxismus" auf der Höhe der Zeit ! Interessant wäre eine andere Frage: Sind das die "Schmerzgrenzen" des RSB oder ist das eine programmatische Selbstdarstellung des RSB ? Sehr gutes u.v.a. nicht so langes Papier – „revolutionärer Marxismus“ auf der Höhe der Zeit !
Interessant wäre eine andere Frage:
Sind das die „Schmerzgrenzen“ des RSB oder ist das eine programmatische Selbstdarstellung des RSB ?

]]>
by: Wird 2012 der Beginn der „Vereinigung der subjektiven Revolutionäre“? « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1852 Thu, 12 Jan 2012 16:30:52 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1852 [...] der programmvorschlag des RSB (http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/) ist im grossen und ganzen sehr gelungen. probleme sehe ich persönlich nur in der „frauenfrage“, aber dieser punkt muss sowieso noch gesondert behandelt werden. [...] […] der programmvorschlag des RSB (http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/) ist im grossen und ganzen sehr gelungen. probleme sehe ich persönlich nur in der „frauenfrage“, aber dieser punkt muss sowieso noch gesondert behandelt werden. […]

]]>
by: Was ein revolutionäres Programm beinhalten sollte « Entdinglichung http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1851 Thu, 12 Jan 2012 14:34:44 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1851 [...] Nachfolgend dokumentiert: Was ein revolutionäres Programm beinhalten sollte, ein Beitrag des RSB zur Debatte um eine Neue antikapitalistische Organisation: [...] […] Nachfolgend dokumentiert: Was ein revolutionäres Programm beinhalten sollte, ein Beitrag des RSB zur Debatte um eine Neue antikapitalistische Organisation: […]

]]>
by: systemcrash http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1850 Thu, 12 Jan 2012 11:58:39 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1850 DG, wir sollten dringend ein programmatisches dokument zur "frauenfrage" und "rassistischen unterdrückung" erstellen. sonst wird dieses thema immer wieder angerissen, ohne dass es zu einer wirklichen klärung kommt. ich wäre bereit, sowas zu schreiben. aber bei mir würde das nur ein thesenentwurf werden. du hast da die grössere ahnung von. es wäre m e besser, wenn du das machen könntest....ich weiss, viel arbeitsbelastung ;) ^^ DG,

wir sollten dringend ein programmatisches dokument zur „frauenfrage“ und „rassistischen unterdrückung“ erstellen. sonst wird dieses thema immer wieder angerissen, ohne dass es zu einer wirklichen klärung kommt.

ich wäre bereit, sowas zu schreiben. aber bei mir würde das nur ein thesenentwurf werden. du hast da die grössere ahnung von. es wäre m e besser, wenn du das machen könntest….ich weiss, viel arbeitsbelastung ;) ^^

]]>
by: DGS / TaP http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1847 Thu, 12 Jan 2012 11:25:32 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1847 <strong>I.</strong> Ich finde den Text auch sehr gut - u.a., weil er nicht bereits vermeintlich gemeinsame Antworten gibt, sondern auf einer allgemeinen Ebene Anforderungen an ein Programm <blockquote>"Dieses [ein revolutionäres Programm] muss sich nicht nur gegen den Kapitalismus richten, sondern auch gegen patriarchale Herrschaftsverhältnisse, die bedeutend älter [...] sind."</blockquote> und <blockquote>"Ein Programm darf nicht darauf verzichten, sich auf die Kämpfe in der jüngsten Geschichte der ArbeiterInnenbewegung zu beziehen."</blockquote> und Fragen, die wir zunächst einmal gemeinsam diskutieren müßten, <blockquote>"Dabei ist abzuschätzen, <strong>ob</strong> die aktuelle Krise des Kapitalismus, [...] international eine Periode der Wiederbelebung und Radikalisierung der ArbeiterInnenbewegung eröffnet [...]." (meine Hv.)</blockquote> formuliert. Es reicht zwar keinesfalls 90er jahre-mäßig <em>fragend auf der Stelle zu treten</em>, aber bevor - voreilig - Antworten gegeben werden, müssen durchdachte Fragen formuliert werden. Auf falsche Fragen gibt es keine richtigen Antworten! <strong>II.</strong> Sehr gut finde ich auch zwei Thesen, die dann dennnoch formuliert werden: <blockquote>"Unter anderem hat die Krise gezeigt, dass der Kapitalismus erheblich mehr Spielraum für Zugeständnisse an die ArbeiterInnenklasse bietet, als sich viele Linken träumen ließen. Dies gilt wirtschaftlich wie politisch. Die Milliarden, die an die Banken fließen, sind dafür ebenso ein Beleg, wie die politischen und materiellen Konzessionen, die die verschiedensten arabischen Regime den aufständischen Massen machen."</blockquote> und <blockquote>"Der Kapitalismus wird weder automatisch zusammenbrechen, noch gibt es eine ausweglose Situation für die herrschende Klasse, zumal diese über erhebliche Erfahrungen bei der 'Krisenbewältigung', sprich der Abwälzung der Krisenlasten auf die Lohnabhängigen, verfügt."</blockquote> Aber auch das müssen wir wohl erst noch diskutieren, denn es scheint mir, daß einige GenossInnen deutlich optimistischere Schlußfolgerungen als aktuellen Krise (die ich allerdings - anders als der RSB - nicht "Krise des kapitalistischen Systems", sondern schlicht [und vorsichtiger] "kapitalistische Krise" nennen würde) ziehen. <strong>III.</strong> Etwas skeptisch bin ich bei dem Satz, "Die Entwicklung der Bundesrepublik ist methodisch nicht aus ihren 'inneren' Besonderheiten, sondern ihre Besonderheiten sind umgekehrt aus ihrer Rolle im Weltgeschehen abzuleiten." (als maoistischeR LeninistIn bin ich ja eher für die "konkrete Analyse konkreter Situationen" und das "Primat der inneren Widersprüche" - statt globaler Rundumschläge). Und nicht einverstanden bin ich mit dem Halbsatz (auch wenn er danach vom RSB selbst relativiert wird), <blockquote>"Eine klassenlose, sozialistische Gesellschaft wird [...] dem Patriarchat die materiellen Grundlagen entziehen".</blockquote> Da hinter scheint mir Engels These zu stehen, daß erst die Klassengesellschaft das Patriarchat hervorgebracht habe. Diese Abfolge- und obwohl auch Kausalitäts-These finde ich nicht einleuchtend. Und zumindest, was die Abfolge anbelangt, sahen Marx und Engels die Sache in der <em>Deutschen Ideologie</em> noch anders: Dort wurde die Geschlechterherrschaft <em>selbst</em> als <em>erste</em> Klassenherrschaft begriffen. Und zu Punkt 8. ('gönnerhafte Forderung nach „Gleichstellung“ von MigrantInnen') schließe ich mich der Kritik von Systemcrash an. Ich würde allerdings auch das vorstehende Zitat des jungen Marx (<em>alle Verhältnisse bekämpfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtes, verlassenes und verächtliches Wesen ist</em>) in die Kritik miteinbeziehen: Denn es ist genauso 'wahr' wie nichtssagend. [*] Es ist m.E. nur eine hilflose Geste von MarxistInnen, wenn sie zu bestimmten Fragen außerhalb der Klassenverhältnisse, - bisher - nichts Materialistisches zu sagen haben, dann (entweder in Schweigen zu verfallen oder) in allgemeinen Humanismus zurückzufallen, statt sich mit den - in der Regel außerhalb des Marxismus bereits geleisteten - materialistischen Analyse dieser Felder und antagonistischen Praxen auf diesen Feldern zu beschäftigen. [*] Vgl. <a href="http://theoriealspraxis.blogsport.de/1991/12/01/sozialistischer-humanismus-autonomer-humanismus-oder-gar-kein-humanismus/">http://theoriealspraxis.blogsport.de/1991/12/01/sozialistischer-humanismus-autonomer-humanismus-oder-gar-kein-humanismus/</a>. I.

Ich finde den Text auch sehr gut – u.a., weil er nicht bereits vermeintlich gemeinsame Antworten gibt, sondern auf einer allgemeinen Ebene Anforderungen an ein Programm

„Dieses [ein revolutionäres Programm] muss sich nicht nur gegen den Kapitalismus richten, sondern auch gegen patriarchale Herrschaftsverhältnisse, die bedeutend älter […] sind.“

und

„Ein Programm darf nicht darauf verzichten, sich auf die Kämpfe in der jüngsten Geschichte der ArbeiterInnenbewegung zu beziehen.“

und Fragen, die wir zunächst einmal gemeinsam diskutieren müßten,

„Dabei ist abzuschätzen, ob die aktuelle Krise des Kapitalismus, […] international eine Periode der Wiederbelebung und Radikalisierung der ArbeiterInnenbewegung eröffnet […].“ (meine Hv.)

formuliert.
Es reicht zwar keinesfalls 90er jahre-mäßig fragend auf der Stelle zu treten, aber bevor – voreilig – Antworten gegeben werden, müssen durchdachte Fragen formuliert werden. Auf falsche Fragen gibt es keine richtigen Antworten!

II.

Sehr gut finde ich auch zwei Thesen, die dann dennnoch formuliert werden:

„Unter anderem hat die Krise gezeigt, dass der Kapitalismus erheblich mehr Spielraum für Zugeständnisse an die ArbeiterInnenklasse bietet, als sich viele Linken träumen ließen. Dies gilt wirtschaftlich wie politisch. Die Milliarden, die an die Banken fließen, sind dafür ebenso ein Beleg, wie die politischen und materiellen Konzessionen, die die verschiedensten arabischen Regime den aufständischen Massen machen.“

und

„Der Kapitalismus wird weder automatisch zusammenbrechen, noch gibt es eine ausweglose Situation für die herrschende Klasse, zumal diese über erhebliche Erfahrungen bei der ‚Krisenbewältigung‘, sprich der Abwälzung der Krisenlasten auf die Lohnabhängigen, verfügt.“

Aber auch das müssen wir wohl erst noch diskutieren, denn es scheint mir, daß einige GenossInnen deutlich optimistischere Schlußfolgerungen als aktuellen Krise (die ich allerdings – anders als der RSB – nicht „Krise des kapitalistischen Systems“, sondern schlicht [und vorsichtiger] „kapitalistische Krise“ nennen würde) ziehen.

III.

Etwas skeptisch bin ich bei dem Satz, „Die Entwicklung der Bundesrepublik ist methodisch nicht aus ihren ‚inneren‘ Besonderheiten, sondern ihre Besonderheiten sind umgekehrt aus ihrer Rolle im Weltgeschehen abzuleiten.“ (als maoistischeR LeninistIn bin ich ja eher für die „konkrete Analyse konkreter Situationen“ und das „Primat der inneren Widersprüche“ – statt globaler Rundumschläge).

Und nicht einverstanden bin ich mit dem Halbsatz (auch wenn er danach vom RSB selbst relativiert wird),

„Eine klassenlose, sozialistische Gesellschaft wird […] dem Patriarchat die materiellen Grundlagen entziehen“.

Da hinter scheint mir Engels These zu stehen, daß erst die Klassengesellschaft das Patriarchat hervorgebracht habe. Diese Abfolge- und obwohl auch Kausalitäts-These finde ich nicht einleuchtend. Und zumindest, was die Abfolge anbelangt, sahen Marx und Engels die Sache in der Deutschen Ideologie noch anders: Dort wurde die Geschlechterherrschaft selbst als erste Klassenherrschaft begriffen.

Und zu Punkt 8. (‚gönnerhafte Forderung nach „Gleichstellung“ von MigrantInnen‘) schließe ich mich der Kritik von Systemcrash an. Ich würde allerdings auch das vorstehende Zitat des jungen Marx (alle Verhältnisse bekämpfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtes, verlassenes und verächtliches Wesen ist) in die Kritik miteinbeziehen: Denn es ist genauso ‚wahr‘ wie nichtssagend. [*]
Es ist m.E. nur eine hilflose Geste von MarxistInnen, wenn sie zu bestimmten Fragen außerhalb der Klassenverhältnisse, – bisher – nichts Materialistisches zu sagen haben, dann (entweder in Schweigen zu verfallen oder) in allgemeinen Humanismus zurückzufallen, statt sich mit den – in der Regel außerhalb des Marxismus bereits geleisteten – materialistischen Analyse dieser Felder und antagonistischen Praxen auf diesen Feldern zu beschäftigen.

[*] Vgl. http://theoriealspraxis.blogsport.de/1991/12/01/sozialistischer-humanismus-autonomer-humanismus-oder-gar-kein-humanismus/.

]]>
by: systemcrash http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1845 Thu, 12 Jan 2012 09:14:54 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2012/01/12/was-ein-revolutionaeres-programm-beinhalten-sollte/#comment-1845 also, ICH würde das im grossen und ganzen sofort unterschreiben. ;) unklar ist für mich allerdings, in welchem verhältnis eine "autonome, selbstbestimmte Bewegung der Frauen" zur klassenfrage steht und statt einer gönnerhaften "gleichstellung" würde ich "volle staaatsbürgerrechte für migrantInnen" einfordern. und danke, lieber RSB, für die klarstellung zum mini-max programm. ich hab mir hier schon die finger wund geschrieben zu diesem thema :) http://systemcrash.wordpress.com/2012/01/12/wird-2012-der-beginn-der-vereinigung-der-subjektiven-revolutionare/ also, ICH würde das im grossen und ganzen sofort unterschreiben. ;)

unklar ist für mich allerdings, in welchem verhältnis eine „autonome, selbstbestimmte Bewegung der Frauen“ zur klassenfrage steht und statt einer gönnerhaften „gleichstellung“ würde ich „volle staaatsbürgerrechte für migrantInnen“ einfordern.

und danke, lieber RSB, für die klarstellung zum mini-max programm. ich hab mir hier schon die finger wund geschrieben zu diesem thema :)

http://systemcrash.wordpress.com/2012/01/12/wird-2012-der-beginn-der-vereinigung-der-subjektiven-revolutionare/

]]>