SOLIDARITÄTSAUFRUF FÜR INGE VIETT UND THIES GLEISS!

in der linkezeitung.de ist heute ein aufruf zur solidarität mit Inge Vieth und Thies Gleiss gespiegelt.
obwohl die sachlage bei beiden meines erachtens nicht völlig gleich ist, geht es in beiden fällen um den versuch, den antimilitaristischen und antiimperialistischen widerstand zu kriminalisieren und schon im keim zu ersticken. es wäre daher von emormer bedeutung, wenn es in der linken eine breite solidarisierung mit Inge Viett und Thies Gleiss geben würde.

-- freispruch für Inge Viett und Thies Gleiss !
-- nieder mit der klassenjustiz !
-- kampf den imperialistischen kriegseinsätzen !
-- bundeswehr/nato: raus aus afghanistan !
-- der hauptfeind steht im eigenen land !

soldaten sind mörder — immer noch !

hier der link zum artikel:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=12263&Itemid=1

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6 Antworten auf „SOLIDARITÄTSAUFRUF FÜR INGE VIETT UND THIES GLEISS!“


  1. 1 systemcrash 21. November 2011 um 12:17 Uhr

    während es offensichtlich einen systemischen zusammenhang von nazis und staatsorganen gibt, die dann ihre mordbrennereien veranstalten können, wird bei linken versucht, selbst die äusserung einer MEINUNG zu kriminalisieren.

    irgendwann muss mit dem „linken humanismus“ mal schluss sein und über adäquate antworten auf diesen staatsterror nachgedacht werden.

    „Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen“ Karl Marx

    siehe auch: http://systemcrash.wordpress.com/2011/11/21/solidaritatsaufruf-fur-inge-viett-und-thies-gleiss/

    der solidaritäts aufruf ist auch in der jungen welt gespiegelt:

    http://www.jungewelt.de/2011/11-21/062.php

  2. 2 richard 21. November 2011 um 15:31 Uhr

    Aus gemachten Fehlern sollte man lernen. Warum muss man öffentlich sich so exponieren? Und dadurch eine reine Antwort des Rechtsstaates quasi herausfordern. Ich finde, Solidarität ist in Ordnung, aber nur wenn die entsprechende Person nicht absichtlich diese Solidarität erzeugt.

    Wie bereits gesagt, ist die Gewalt frage entsch3eident für das Gelingen der gesamten Organisation.

    Zufällige(?) Ereignisse zusammen zu führen und zu argumentieren, auf dem rechten Auge blind, und auf dem linken Auge aggressiv und brutal zu Werke zu gehen, stimmt zwar, aber die Lösung heißt nicht auch zu Gewalt aufrufen. Sondern Gewalt kann nur zum Selbstschutz verwendet werden, alles andere ist für mich hinter einer Grenze, die ich nicht übertreten möchte.

    Eine internationale Solidarität in Bezug auf Bundeswehr könnte auch gewaltfrei erfolgen, wenn man diese Solidarität wirklich ernst meint.

    Andere Meinung würde ich selbstverständlich gerne hören, wohl aber nicht hier.

  3. 3 DGS / TaP 22. November 2011 um 1:38 Uhr

    „Warum muss man öffentlich sich so exponieren?“

    Weil das ein Beitrag zum Kampf um revolutionäre Hegemonie ist. Vgl.:
    http://theoriealspraxis.blogsport.de/2009/08/02/hier-kein-disclaimer-aus-anlass-des-impressums/.

    „aber die Lösung heißt nicht auch zu Gewalt aufrufen. Sondern Gewalt kann nur zum Selbstschutz verwendet werden, alles andere ist für mich hinter einer Grenze, die ich nicht übertreten möchte.
    Eine internationale Solidarität in Bezug auf Bundeswehr könnte auch gewaltfrei erfolgen, wenn man diese Solidarität wirklich ernst meint.
    Andere Meinung würde ich selbstverständlich gerne hören,“

    Was sich auch hier problemlos sagen läßt, wenn auch vielleicht mit dem Risiko, ebenfalls ein Verfahren an den Hals zu kriegen, ist:

    Inge hat gesagt: „Wenn Deutschland Krieg führt und als Antikriegsaktion Bundeswehrausrüstung abgefackelt wird, dann ist das eine legitime Aktion, wie auch Sabotage im Betrieb an Rüstungsgütern, illegale Streikaktionen, Betriebs- und Hausbesetzungen, militante antifaschistische Aktionen, Gegenwehr bei Polizeiattacken.“

    „Legitim“ ist das alle Mal; die spannende Frage ist freilich, was davon nicht nur legitim, sondern auch effektiv wirksam ist.

  4. 4 richard 22. November 2011 um 13:11 Uhr

    „Legitim“ ist das alle Mal; die spannende Frage ist freilich, was davon nicht nur legitim, sondern auch effektiv wirksam ist.

    Kann ich so nicht teilen, diese Auffassung.

    Vielleicht ist das Wort „subjektiv“ hier verantwortlich, dieses Wort geistert quasi durch unsere Diskussion. Ich verstehe mich nämlich nicht nur als Subjekt, sondern als jemand innerhalb einer Gemeinschaft.

    Deinen Link konnte ich noch nicht lesen, habe zu viel zu tun im Moment. Überhaupt gibt es für mich einen zu großen Input an Information, die ich neben der Arbeit nicht geistig verarbeiten kann. sorry, aber ist eben so. Man darf deshalb aber nicht „einfacher“ werden in der Diskussion, nur sollte man eben berücksichtigen, dass nicht alle so viel lesen und verstehen können. Trotzdem sollte man sich hier zu Wort melden dürfen. Ich finde es z.B. schade, dass sich niemand auf den Artikel „„Antiimperialismus“ und Geschlechterverhältnis“ meldet, auch wenn es nur einfache Antworten sind.

    MsG
    Richard

  5. 5 Querverweis 23. November 2011 um 14:00 Uhr
  6. 6 systemcrash 24. November 2011 um 2:10 Uhr
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