Neue Texte zur Programm- und Organisierungsdebatte

I. bei Arbeitermacht

Tobi Hansen
Strategiediskussion jetzt!
http://www.arbeitermacht.de/ni/ni163/antikapitalistischeorganisation.htm

II. bei scharf-links

G. Karfeld
Eine neue antikapitalistische Organisation braucht nur ein Minimalprogramm
http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=18909&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=110e466ae1

Sozialistische Kooperation
Eine neue antikapitalistische Organisation ? … Na, endlich! [= ergänzte Fassung eines hier bereits veröffentlichten Textes]
http://www.scharf-links.de/52.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=18868&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=85ca0a2b6b

Frank Braun
[Einladung zum] SoKo-Arbeitstreffen [“Neue Antikapitalistische Organisation? Na, endlich! Aber mit welchem Programm?“] am 15.10. in Köln
http://www.scharf-links.de/52.0.html?&tx_ttnews[pointer]=3&tx_ttnews[tt_news]=18813&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=a15b802b26

Vgl. auch das in anderem Kontext entstandene Papier der DKP Berlin und der DKP Brandenburg, wo es heißt:

„Wir gehen davon aus, dass für den Klassenbegriff des wissenschaftlichen Sozialismus die Eigentumsverhältnisse und der dadurch bestimmte Platz in einem geschichtlich bestimmten System der gesellschaftlichen Produktion sowie die Art der Erlangung und der Größe des Anteils am gesellschaftlichen Reichtum entscheidend sind. Nach wie vor besteht ein antagonistischer Widerspruch zwischen Arbeiterklasse und Bourgeoisie. [….].
Mit dem Fortschreiten der wissenschaftlich-technischen Revolution gewinnen Berufszweige immer mehr an Bedeutung, deren Angehörige sich zumeist nicht zur Arbeiterklasse rechnen, ihr aber aufgrund ihrer objektiven Stellung im gesellschaftlichen Reproduktionsprozess objektiv angehören. Viele von ihnen kommen mit der unmittelbaren Produktion gar nicht mehr in Berührung. Sie unterscheiden sich von den Industriearbeitern vielfach nur durch ihre konkrete Tätigkeit. Ansonsten sind sie Lohnabhängige. Sie müssen ihre Arbeitskraft zu Markte tragen. Auch ihr Arbeitsplatz ist unsicher. Auch von ihnen müssen viele unwürdige Arbeitsverhältnisse eingehen, sind scheinbar selbständig oder müssen als Honorarkräfte ihre Arbeitskraft verkaufen.
Ihnen und den vielen Arbeitslosen, den Berufsausbildung und Beschäftigung suchenden Jugendlichen, den unter diskriminierenden Bedingungen lebenden und arbeitenden Migrantinnen und Migranten muss die DKP als Partei der Arbeiterklasse ihre Lage in Theorie und politischen Aktionen bewusst machen, ihnen helfen, zu eigenem politischen Handeln zu finden. Darauf sich zu konzentrieren, das ist Forderung des Tages! Von dieser Aufgabenstellung her müssen auch die Bündnisse und Bündnispartner gesucht werden!“
(Quelle: http://www.scharf-links.de/133.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=18826&tx_ttnews[backPid]=48&cHash=6000cca8a4)

Persönliches Geschmacksurteil: Der Rest des Textes klingt leider doch arg holzschnittartig…

III. Bei Systemcrash

Die Notwendigkeit der revolutionären Umgruppierung
http://systemcrash.wordpress.com/2011/10/06/die-notwendigkeit-der-revolutionaren-umgruppierung/

IV. Trend. onlinezeitung

Redaktion trend
Quellentexte zur Frage von klassenpolitischen Untersuchungen in Betrieben
a) Unione dei Communisti Italiani (Marxisti-Leninisti)
Die Durchführung einer Betriebsuntersuchung (Jan. 1969)
und
b) Von der Voruntersuchung zur militanten Untersuchung
aus: TheKla H. 8, 1986, S. 127-133
http://www.trend.infopartisan.net/trd0911/t510911.html

Robert Schlosser
Revolutionäres Minimalprogramm. Kurze Erläuterungen zum „Bochumer Programm“
http://www.trend.infopartisan.net/trd1011/t231011.html

Karl-Heinz Schubert
Über Untersuchungen zu Klassen und Klassenstruktur
http://www.trend.infopartisan.net/trd1011/t011011.html

Wir möchten aus Anlaß dieser Textzusammenstellung gerne noch einmal auf den Spendenaufruf zugunsten von trend zum Zwecke der Abwehr zivilrechtlicher Repression hinweisen:
http://arschhoch.blogsport.de/2011/09/28/berliner-kleinkapitalist-schikaniert-linke-online-zeitung-trend/

V. Unsere Broschüre „Feminismus und Antikapitalistische Organisierung. Dokumentation einer aktuellen Debatte (Okt. 2011)“
http://arschhoch.blogsport.de/images/Feminismus_u_antikap_Org_DIN_A_5.pdf

Hinweise auf etwaig übersehene weitere Debattenbeiträge werden gerne als Kommentar zu diesem Beitrag und/oder per mail entgegengenommen.

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3 Antworten auf „Neue Texte zur Programm- und Organisierungsdebatte“


  1. 1 Wal Buchenberg 07. Oktober 2011 um 18:46 Uhr

    Hallo Leute,
    die Beiträge und Texte haben was von einem Speed-Dating: Jede/r stellt kurz seine Wünsche und Hoffnungen in den Raum, ohne auf das einzugehen, was der/die andere vor ihm/ihr gesagt hat.

    Immerhin: Es wird die Bereitschaft zu einer ernsthaften Beziehung signalisiert! ;-)

    Gruß Wal

  2. 2 Richard 09. Oktober 2011 um 9:14 Uhr

    Hallo,

    ist es möglich, dass wir uns auf lokaler Ebene persönlich inhaltlich austauschen und uns so dem inhaltlichen dieser Neuorganisierung annähern. Ich komme aus Hamburg. Aber hier gibt es Probleme sich zu organisieren. Es gibt zwar solzialistische, außerparlamentarische Gruppen, die schotten sich aber eher ab, im Sinne der Initiative SIB.

    Könnte die Heike aus der FrauenLesben-Gruppe AMIGA, Hamburg, hier vielleicht helfen? Wäre schön es könnte einer von euch probieren den Stein auch in Hamburg ins rollen zu bringen.

    MsG
    Richard

  3. 3 DGS / TaP 09. Oktober 2011 um 16:37 Uhr

    Hallo,

    ganz am Ende des AMIGA-Papiers ist deren mail-Adresse: http://kein-trialog.so36.net/hinter/pdf/fem_posi_gg_mil_amiga_hh.pdf, S. 24.

    Ich würde sagen: Einfach mal anfragen, ob sie bei einer ähnlichen Veranstaltung, wie wir sie in Berlin hatten, in Hamburg mitmachen würden.

    Da sie eine feministische Gruppe sind, wäre eine Veranstaltung ebenfalls zu einem feministischen Thema sicherlich besser geeignet, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, als die Diskussion bspw. mit dem Klassenkampf zu beginnen.

    Aber prinzipiell sind sie jedenfalls auch zu Bündnissen mit geschlechtlich gemischten Gruppen bereit; und konkret waren sie bspw. in einem Bündnis, an dem u.a. auch SoL beteiligt war (http://antimilitarismus.bplaced.net/material/pm_hafengeburtstag_100509.pdf).

    In meinem „10 Punkte“-Papier [Abschnitt 4.d) und 8.a)] hatte ich einige Hamburger Gruppen aus unterschiedlichen Spektren (siehe auch noch: http://theoriealspraxis.blogsport.de/2011/06/06/raus-aus-der-sackgasse-des-festgefahrenen-konflikts-zwischen-antideutschen-und-antiimperialistinnen/ und http://theoriealspraxis.blogsport.de/tag/fsk) genannt, deren Einbeziehung in die Diskussion ich sehr wichtig fände.

    „Wäre schön es könnte einer von euch probieren den Stein auch in Hamburg ins rollen zu bringen.“

    Das dürfte unsere Arbeitskapazitäten überfordern. – Ich denke, Du solltest gucken, daß Du eine paar Leute ansprichst, mit denen Du das organisieren kannst, oder eine Gruppe finden, die bereit ist, die Veranstalterin-Funktion zu übernehmen.

    Wenn Ihr uns einladet, würden wir sicherlich kommen – sowohl zu einer öffentlichen Veranstaltung als zu einem etwaig notwendigen Vorgespräch –, aber ich denke, daß muß schon vor Ort und in genauer Kenntnis der Bedingungen (und fraktionellen Empfindlichkeiten) vor Ort wachsen.

    Mit revolutionären Grüßen

    DG

    PS. zu Deiner Frage von neulich:

    Ja, es gibt einen Mitschnitt; die Referentinnen hatten sich auch mit einer Veröffentlichung einverstanden erklärt. Ich habe aber die Datei noch nicht; und wir müssen auch noch klären, wie der Teil mit der Publikums-Diskussion aus der Audio-Datei herausgeschnitten werden kann (wir hatten vergessen, das Publikum zu fragen, ob es mit einer Veröffentlichung einverstanden ist).

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