Archiv für August 2011

Neues und altes zum Verhältnis von Feminismus und Marxismus:

Robert Schlosser schreibt in seinem neuen, vergangenes Wochenende bei „trend. onlinezeitung“ erschienenen Papier „Sortieren oder diskutieren?“ (s. dazu auch den hiesigen Beitrag von Frank Braun: „Geduldig zuhören“):

„Es geht gerade nicht darum, ‚Kapitalismus- und Patriarchatskritik wieder zusammen zu bringen', sondern sie deutlich zu unterscheiden!!! Nur so kann deutlich werden, dass die Herrschaft des Mannes über die Frau nicht durch Klassenkampf zwischen Lohnarbeit und Kapital aufzuheben ist. Die Autonomie der Frauenbewegung muss anerkannt, durchgesetzt und gewahrt bleiben, auch mit eigenen Zielen und Programm!“

Ich setze in meinem blog Theorie als Praxis die Doku-Serie „Als es noch einen revolutionären Feminismus gab…“ fort – diesmal mit einem Papier Schweizer Feministinnen von 1990 (und einer Antwort von Frauen aus der radikal): (mehr…)

Von der Philosophie zur Politik

Noch mal zu Postmoderne und Leninismus –

oder: Antwort1 auf das „Quietscheentchen“-Papier (SIBS v. 28.7.) (mehr…)

Flucht nach vorn aus dem Ratskeller: SIBS heißt jetzt SIB – und auch ansonsten tut sich ’was

Die Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg (SIBS) hat sich vorgestern – nach Aufnahme neuer Mitglieder in dieser und der vorhergehenden Sitzung – in Sozialistische Initiative Berlin (SIB) umbenannt.
Auch ansonsten gibt es Neues zu berichten: (mehr…)

[Siehe auch den Nachtrag vom 13.02.2012 zu „Krise & Krisenproteste“ usw.]

Geduldig zuhören

Robert Schlosser titelt in einem Beitrag in trend-online 7-8/11 unter „Sortieren oder diskutieren ?“ einen neuen Text zum Papier der Sozialistischen Initiative Berlin-Schöneberg (SIBS). Sein Beitrag hat in mir zwiespältige Empfindungen ausgelöst. Einerseits beeindrucken mich die programmatischen Thesen zum Thema ‚Revolutionärer Bruch’ bzw. ‚Klassenorientierung’ 1 , andererseits bin ich mit seinem Arbeitsstil nicht einverstanden. Dieser Zwiespalt ist Anlaß für folgenden Brief an ihn und die LeserInnen in diesem blog: (mehr…)

Unverständliche De-Konstruktion?

Der folgende Text von „Karl Marx“ (14.08.2011 – 17:18 h) entstand aus anderem Anlaß (die dortige Diskussion ist an dieser Stelle hoffentlich übersichtlicher sortiert zu finden),


(„Yes means yes. No means no“ – Plakat der trotzkistisch orientierten Socialist Workers Party (SWP) beim Slutwalk Edinburgh)

kann aber auch als Stellungnahme zu dem hier von Kommentator „Klandestinen oder Angst“ (02. August 2011 um 22:32 Uhr) angesprochenen Problemen des Findens einer „gemeinsame Sprache“ gelesen werden: (mehr…)

Was ist die sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg (SiBS)? Fragen einer lesenden Links-Radikalen

1. Was ist die SiBS eigentlich?

Die SiBS ist eine politische Initiative von ursprünglich 5, jetzt 7 Genossinnen und Genossen, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen Beitrag zur Neu-Formierung der radikalen Linken in Deutschland zu leisten. Die radikale Linke in ihrer jetzigen Form ist nicht in der Lage, gesellschaftlich Einfluss zu gewinnen, sie schwankt Kampagnen-Hudelei und Resignation. Von systematischer Arbeit im Stadtteil oder Betrieb kann keine Rede sein. Überall in Europa gibt es Um- und Neugruppierungsprozesse der radikalen Linken, und auch in Deutschland stehen diese auf der Tagesordnung. Uns ist klar, dass das ein schwieriger und langfristiger Prozess ist. Aber er ist notwendig. Alle unsere Mitglieder sind gesellschaftlich oder politisch aktiv. (mehr…)

Nicht die Orientierung verlieren

Mittlerweile hat die Debatte eine gewisse Breite angenommen, aber was genau findet hier eigentlich statt? In diesem Blog dikutieren unterschiedliche Gruppen und Personen über die Frage, wie eine neue antikapitalistische Organisation in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaut werden kann. (mehr…)

Der Aufbau einer bundesweiten revolutionären kommunistischen Organisation muss heute diskutiert werden!

Aus dem diesjährigen 1. Mai-Aufruf des Antifaschistisch / Antimilitaristischen Aktionsbündnisses:

So wichtig die klassenkämpferische und politische Praxis ist, so beschränkt bleibt sie doch ohne kontinuierlich arbeitende Strukturen: (mehr…)

Diskussion mit Klandestinen Militanten

Seit dem Sommer 2009 erscheint die linksradikale Zeitschrift radikal, die seit ihrer Gründung im Jahre 1976 verschiedene Transformationen durchgemacht hat, als „publikation der revolutionäre linken“. Diese Ausgabe, es war die Nr. 161, rezensierte ich in meinem blog Theorie als Praxis in vier Teilen.1
Der vierte Teil davon wurde in der Ausgabe Nr. 162 (Winter 2010) von der radikal nachgedruckt.2 Nun antworten in der kürzlich erschienen Ausgabe Nr. 164 (Sommer 2011) Klandestine Militante auf den fraglichen Teil meiner damaligen Rezension.3 (mehr…)




ORGANISIERUNGSDEBATTE: