Comments on: Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/ Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken - ist umgezogen zu: http://www.nao-prozess.de/blog Mon, 22 Jul 2019 07:36:18 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: K 8.a): Reizwörter – „Antideutsche“ – „Antiimperialisten“ « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3500 Tue, 08 May 2012 12:21:22 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3500 [...] Zu den Reizwörtern „antideutsch“ und „antiimperialistisch“ heißt es in dem „Na endlich“-Papier: „Dem ganz breiten ‚anti-imperialistischen’ Bündnis von Kim über Ahmadinedschad und Lukaschenko bis Scheich Nasrallah sollte unser ‚Projekt’ keinesfalls beitreten. Wir sollten uns klar gegen diese außenpolitische Linie der ‚Jungen Welt’ und die Argumentation der ‚Anti-Imps’ stellen, denn für uns hören die Klassengegensätze nicht an den Grenzen des Trikont auf zu existieren […]. Diese klare Frontstellung muss sich allerdings ihrerseits scharf distanzieren vom militanten ‚Anti-Anti-Imperialismus’ der so genannten ‚Anti-Deutschen’, die eben keine ‚linken Anti-Deutschen’, sondern ‚(verdammt) deutsche Anti-Linke’ sind. In ihren schärfsten Ausformungen handelt es sich um offenen Pro-Imperialismus.“ [...] […] Zu den Reizwörtern „antideutsch“ und „antiimperialistisch“ heißt es in dem „Na endlich“-Papier: „Dem ganz breiten ‚anti-imperialistischen’ Bündnis von Kim über Ahmadinedschad und Lukaschenko bis Scheich Nasrallah sollte unser ‚Projekt’ keinesfalls beitreten. Wir sollten uns klar gegen diese außenpolitische Linie der ‚Jungen Welt’ und die Argumentation der ‚Anti-Imps’ stellen, denn für uns hören die Klassengegensätze nicht an den Grenzen des Trikont auf zu existieren […]. Diese klare Frontstellung muss sich allerdings ihrerseits scharf distanzieren vom militanten ‚Anti-Anti-Imperialismus’ der so genannten ‚Anti-Deutschen’, die eben keine ‚linken Anti-Deutschen’, sondern ‚(verdammt) deutsche Anti-Linke’ sind. In ihren schärfsten Ausformungen handelt es sich um offenen Pro-Imperialismus.“ […]

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by: K 7.c): Org.charakter – Nicht-klandestin oder halb-klandestin? « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3497 Tue, 08 May 2012 12:20:09 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3497 [...] Obwohl die Frage in dem „Na endlich“-Text nicht ausdrücklich angesprochen war, habe ich das Papier dahingehend verstanden, daß eine nicht-klandestine Organisationen vorschlagen wird – anders dürfte die vorgeschlagene Bündnisorientierung kaum machbar sein. Inge Viett ist dagegen der Ansicht: „Eine Organisation/Partei, kann zwar fortschrittlich, antikapitalistisch, marxistisch/leninistisch sein, aber nicht revolutionär, wenn sie nicht in bestimmten Bereichen (Kommunikation, Strukturen, Verantwortlichkeiten) klandestin ist.“ Und: „Nicht die Theorie macht eine Organisation zu einer revolutionären, sondern allein ihre kämpferische Praxis, und diese stößt unweigerlich auf Repression. Aus diesem Grund dürfen eine revolutionäre Organisation nicht komplett offen vom Klassengegner einzusehen, die Mitglieder und Strukturen nicht alle bekannt, das inhaltliche, logistische und finanzielle Vermögen nicht jederzeit angreifbar sein usw. Dennoch muß sie in den betrieblichen und politischen Auseinandersetzungen als organisierende kämpferische Kraft sichtbar und ansprechbar sein.“ [...] […] Obwohl die Frage in dem „Na endlich“-Text nicht ausdrücklich angesprochen war, habe ich das Papier dahingehend verstanden, daß eine nicht-klandestine Organisationen vorschlagen wird – anders dürfte die vorgeschlagene Bündnisorientierung kaum machbar sein. Inge Viett ist dagegen der Ansicht: „Eine Organisation/Partei, kann zwar fortschrittlich, antikapitalistisch, marxistisch/leninistisch sein, aber nicht revolutionär, wenn sie nicht in bestimmten Bereichen (Kommunikation, Strukturen, Verantwortlichkeiten) klandestin ist.“ Und: „Nicht die Theorie macht eine Organisation zu einer revolutionären, sondern allein ihre kämpferische Praxis, und diese stößt unweigerlich auf Repression. Aus diesem Grund dürfen eine revolutionäre Organisation nicht komplett offen vom Klassengegner einzusehen, die Mitglieder und Strukturen nicht alle bekannt, das inhaltliche, logistische und finanzielle Vermögen nicht jederzeit angreifbar sein usw. Dennoch muß sie in den betrieblichen und politischen Auseinandersetzungen als organisierende kämpferische Kraft sichtbar und ansprechbar sein.“ […]

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by: K 6.a): Strategien – Suche nach einem industriellen „Kern der Arbeiterklasse“? Oder Kampf für die Einheit der Lohnabhängigen? « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Li http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3495 Tue, 08 May 2012 12:12:29 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3495 [...] Werner Seppmann argumentierte im Mai in der jungen Welt für eine strategische Orientierung auf den „Kern der Lohnabhängigenklasse“ (meine Hv.). Dieser umfasse „die industriell Beschäftigten in ihren überwiegenden Teilen, die übrigen Klassensegmente jedoch nur, insofern die Struktur ihrer Arbeitsplätze durch ein Mindestmaß an Kollektivität, als Voraussetzung ihrer Handlungsfähigkeit, geprägt ist“. Ich widersprach diesem Vorschlag in meinem privaten blog unter der Überschrift „Wider den ‚physikalistischen’ Klassenbegriff des Werner Seppmann“: Nicht der stoffliche (insb. industrielle) oder nicht-stoffliche Charakter der Produktion, sondern die soziale Stellung Lohnabhängig sei für die Klassenanalyse ausschlaggebend; definierend für die kapitalistische Produktionsweise sei nicht der industrielle Charakter der Produktion, sondern das gesellschaftliche Verhältnis zwischen Lohnarbeit und Kapital. Im „Na endlich“-Papier wurde sich grundlegend positiv auf Werne Seppmann bezogen, aber auch hinzugefügt: „Wir ergänzen allerdings: Auch nicht direkt mehrwertproduzierenden Sektoren (in denen es gleichwohl zur Aneignung von Teilen der gesellschaftlich erzeugten Mehrwertmasse kommt) sind durchaus, teilweise sogar in höchstem Maß aktions-, konflikt- und durchsetzungsfähig: Das Krankenhaus, das Büro, die Müllabfuhr, das Kaufhaus“. [...] […] Werner Seppmann argumentierte im Mai in der jungen Welt für eine strategische Orientierung auf den „Kern der Lohnabhängigenklasse“ (meine Hv.). Dieser umfasse „die industriell Beschäftigten in ihren überwiegenden Teilen, die übrigen Klassensegmente jedoch nur, insofern die Struktur ihrer Arbeitsplätze durch ein Mindestmaß an Kollektivität, als Voraussetzung ihrer Handlungsfähigkeit, geprägt ist“. Ich widersprach diesem Vorschlag in meinem privaten blog unter der Überschrift „Wider den ‚physikalistischen’ Klassenbegriff des Werner Seppmann“: Nicht der stoffliche (insb. industrielle) oder nicht-stoffliche Charakter der Produktion, sondern die soziale Stellung Lohnabhängig sei für die Klassenanalyse ausschlaggebend; definierend für die kapitalistische Produktionsweise sei nicht der industrielle Charakter der Produktion, sondern das gesellschaftliche Verhältnis zwischen Lohnarbeit und Kapital. Im „Na endlich“-Papier wurde sich grundlegend positiv auf Werne Seppmann bezogen, aber auch hinzugefügt: „Wir ergänzen allerdings: Auch nicht direkt mehrwertproduzierenden Sektoren (in denen es gleichwohl zur Aneignung von Teilen der gesellschaftlich erzeugten Mehrwertmasse kommt) sind durchaus, teilweise sogar in höchstem Maß aktions-, konflikt- und durchsetzungsfähig: Das Krankenhaus, das Büro, die Müllabfuhr, das Kaufhaus“. […]

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by: K 5.a): Lageanalyse – Wessen Krise? « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3492 Tue, 08 May 2012 11:51:59 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3492 [...] Seit der Finanzmarktkrise seit 2007 sind in der Linken zum Teil sehr optimistische Einschätzungen verbreitet. So hieß es im Aufruf zur revolutionären 1. Mai-Demo 2009 in Berlin: „Der 1. Mai 2009 steht im Zeichen der Krise des Kapitalismus. Es sieht nicht gut aus für die herrschenden Klassen, […].“ Mir scheint dagegen: Es handelt sich weiterhin nicht um eine Krise des Kapitalismus, sondern um eine Krise im Kapitalismus.[3] Und auch für die herrschenden Klassen als gesellschaftliche Gruppen mit einer bestimmten Position in der gesellschaftlichen Struktur sieht es nicht schlecht aus; vielmehr haben einige Mitglieder dieser Klassen einen persönlichen (individuellen) finanziellen Absturz erlebt – aber die Hauptlast der Krise tragen die Lohnabhängigen, ohne daß es dagegen mehr als (regional sehr unterschiedlich verteilten) hinhaltenden Widerstand gibt. Mir ist dagegen immerhin dieser Teil der Lageeinschätzung des Sozialistischen Initiative Berlin-Schöneberg sympathisch: „Das zugegebenermaßen handwerklich sehr geschickte Krisenmanagement (Abwrackprämie, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, kein Frontalangriff auf die regulär Beschäftigten, sondern auf die Marginalisierten) konnte sich […] nicht nur auf die deutsche Gewerkschaftsbürokratie (insbesondere der IGM), sondern auch auf die Stimmung in vielen Betrieben stützen – ‚Lieber den eigenen Standort sichern als kämpfen’ lautete vielfach die Losung. Und es scheint ja zu funktionieren: Moderate Lohnerhöhungen wie bei VW und Sonderzahlungen wie bei Daimler lassen ein ‚Krisengefühl’ erstmal nicht aufkommen.“ Andere Formulierungen in dem gleichen Papier erscheinen mir aber – wie in meinem blog-Beitrag bereits ausgeführt[4] – als noch zu optimistisch. Auch Robert Schlosser wandte insofern gegen das „Na endlich“-Papier ein: Diese Gesellschaftsordnung ist nicht auf Sand gebaut, sondern auf Privateigentum und Lohnarbeit, abgesichert durch eine allgegenwärtige Bürokratie und einen riesigen staatlichen Gewaltapparat, die sich obendrein auf demokratische Legitimation berufen können. Dieser „Sand“ ähnelt doch eher einem schwer zu knackenden Beton, an dem sich Generationen von SozialrevolutionärInnen unterschiedlichster Richtungen und Glaubensbekenntnisse, die Zähne ausgebrochen haben! Auch heute noch verkünden revolutionäre Parolen, dass selbst in hochentwickelten kapitalistischen Ländern das Proletariat nichts zu verlieren habe als seine Ketten. Diese Fehleinschätzung wird nicht dadurch realistischer, dass man sie in den Worten des Märchens der „Bremer Stadtmusikanten“ (Etwas besseres als den Tod finden wir überall) reformuliert. Zweifellos wird dadurch aber deutlicher, dass es sich bei dieser Einschätzung um ein Märchen handelt. Die große Masse der LohnarbeiterInnen in Ländern wie Deutschland hat einiges zu verlieren und sofern sie erneut anfangen sich in größerem Umfang zusammenzurotten und zu kämpfen, geschieht dies gerade in der Absicht der Verteidigung dessen, was Staat und Kapital ihnen einst zugestanden haben und was sie ihnen jetzt nehmen wollen. Das beweisen gerade die Massenproteste in Frankreich, Griechenland und Spanien. [...] […] Seit der Finanzmarktkrise seit 2007 sind in der Linken zum Teil sehr optimistische Einschätzungen verbreitet. So hieß es im Aufruf zur revolutionären 1. Mai-Demo 2009 in Berlin: „Der 1. Mai 2009 steht im Zeichen der Krise des Kapitalismus. Es sieht nicht gut aus für die herrschenden Klassen, […].“ Mir scheint dagegen: Es handelt sich weiterhin nicht um eine Krise des Kapitalismus, sondern um eine Krise im Kapitalismus.[3] Und auch für die herrschenden Klassen als gesellschaftliche Gruppen mit einer bestimmten Position in der gesellschaftlichen Struktur sieht es nicht schlecht aus; vielmehr haben einige Mitglieder dieser Klassen einen persönlichen (individuellen) finanziellen Absturz erlebt – aber die Hauptlast der Krise tragen die Lohnabhängigen, ohne daß es dagegen mehr als (regional sehr unterschiedlich verteilten) hinhaltenden Widerstand gibt. Mir ist dagegen immerhin dieser Teil der Lageeinschätzung des Sozialistischen Initiative Berlin-Schöneberg sympathisch: „Das zugegebenermaßen handwerklich sehr geschickte Krisenmanagement (Abwrackprämie, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, kein Frontalangriff auf die regulär Beschäftigten, sondern auf die Marginalisierten) konnte sich […] nicht nur auf die deutsche Gewerkschaftsbürokratie (insbesondere der IGM), sondern auch auf die Stimmung in vielen Betrieben stützen – ‚Lieber den eigenen Standort sichern als kämpfen’ lautete vielfach die Losung. Und es scheint ja zu funktionieren: Moderate Lohnerhöhungen wie bei VW und Sonderzahlungen wie bei Daimler lassen ein ‚Krisengefühl’ erstmal nicht aufkommen.“ Andere Formulierungen in dem gleichen Papier erscheinen mir aber – wie in meinem blog-Beitrag bereits ausgeführt[4] – als noch zu optimistisch. Auch Robert Schlosser wandte insofern gegen das „Na endlich“-Papier ein: Diese Gesellschaftsordnung ist nicht auf Sand gebaut, sondern auf Privateigentum und Lohnarbeit, abgesichert durch eine allgegenwärtige Bürokratie und einen riesigen staatlichen Gewaltapparat, die sich obendrein auf demokratische Legitimation berufen können. Dieser „Sand“ ähnelt doch eher einem schwer zu knackenden Beton, an dem sich Generationen von SozialrevolutionärInnen unterschiedlichster Richtungen und Glaubensbekenntnisse, die Zähne ausgebrochen haben! Auch heute noch verkünden revolutionäre Parolen, dass selbst in hochentwickelten kapitalistischen Ländern das Proletariat nichts zu verlieren habe als seine Ketten. Diese Fehleinschätzung wird nicht dadurch realistischer, dass man sie in den Worten des Märchens der „Bremer Stadtmusikanten“ (Etwas besseres als den Tod finden wir überall) reformuliert. Zweifellos wird dadurch aber deutlicher, dass es sich bei dieser Einschätzung um ein Märchen handelt. Die große Masse der LohnarbeiterInnen in Ländern wie Deutschland hat einiges zu verlieren und sofern sie erneut anfangen sich in größerem Umfang zusammenzurotten und zu kämpfen, geschieht dies gerade in der Absicht der Verteidigung dessen, was Staat und Kapital ihnen einst zugestanden haben und was sie ihnen jetzt nehmen wollen. Das beweisen gerade die Massenproteste in Frankreich, Griechenland und Spanien. […]

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by: K 3: Verhältnis zur Linkspartei « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3490 Tue, 08 May 2012 11:44:51 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3490 [...] Im „Na endlich“-Papier wurden, wie mir scheint, drei Eckpunkte benannt: Es soll um eine organisatorische, aber auf absehbare Zeit nicht: wahlpolitische [2]) Alternative zur Linkspartei gehen; es soll auch nicht um ein Bewegungsanhängsel der Linkspartei bzw. gar einer rot-rot-grünen Regierung gehen; aber die Linkspartei soll auch nicht zum neuen Hauptfeind erkoren werden. Diese Eckpunkte lassen sich m.E. aus folgenden Sätzen des Papiers herauslesen, und ich bin mit ihnen einverstanden. [...] […] Im „Na endlich“-Papier wurden, wie mir scheint, drei Eckpunkte benannt: Es soll um eine organisatorische, aber auf absehbare Zeit nicht: wahlpolitische [2]) Alternative zur Linkspartei gehen; es soll auch nicht um ein Bewegungsanhängsel der Linkspartei bzw. gar einer rot-rot-grünen Regierung gehen; aber die Linkspartei soll auch nicht zum neuen Hauptfeind erkoren werden. Diese Eckpunkte lassen sich m.E. aus folgenden Sätzen des Papiers herauslesen, und ich bin mit ihnen einverstanden. […]

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by: Na endlich? Ein Streit … « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3482 Mon, 07 May 2012 16:11:22 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3482 [...] Die Debatte war auf Anregung Strohschneiders zustande gekommen, nachdem Seibert das Schöneberger Papier, das auch den Anstoß für die Diskussion in diesem Blog gegeben hat, mit den Worten kommentiert hatte: „Da sitzen die, die immer da sitzen. Lasst sie sitzen.“ [...] […] Die Debatte war auf Anregung Strohschneiders zustande gekommen, nachdem Seibert das Schöneberger Papier, das auch den Anstoß für die Diskussion in diesem Blog gegeben hat, mit den Worten kommentiert hatte: „Da sitzen die, die immer da sitzen. Lasst sie sitzen.“ […]

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by: Nicht die siebenundzwanzigste Kleingruppe « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! - Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3481 Mon, 07 May 2012 16:08:40 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3481 [...] In der neuen SoZ. Sozialistische Zeitung berichtet Manuel Kellner über seine Eindrücke von der Veranstaltung am 3. Nov. in der Berliner Werkstatt der Kulturen mit VertreterInnen isl, des RSB, der SAV und der SIB. „Am 3.November in Berlin lud die Sozialistische Initiative Berlin (SIB) zu einer Veranstaltung mit der Fragestellung ‘Geht was links von der Linkspartei?’ ein. Für die SIB saß Michael Prütz auf dem Podium, Jan Weiser für den RSB, Nelly Tegel für die SAV und der Autor dieser Zeilen für die ISL. Thema war die Initiative der SIB für eine breite, radikal linke Organisation und die Zusammenführung der Spektren der radikalen Linken, die hierfür in Frage kommen: angefangen von ‘trotzkistischen’ Gruppierungen bis hin zu Teilen der Interventionistischen Linken (IL), auf deren Sommercamp die SIB bereits einen Workshop dazu angeboten hatte. Siebzig bis achtzig Genossinnen und Genossen waren gekommen – die meisten Mitglieder oder enge Kontakte einer Vielzahl von Gruppen, die sich in verschiedener Weise auf die trotzkistische Tradition berufen. (… mehr).“ [...] […] In der neuen SoZ. Sozialistische Zeitung berichtet Manuel Kellner über seine Eindrücke von der Veranstaltung am 3. Nov. in der Berliner Werkstatt der Kulturen mit VertreterInnen isl, des RSB, der SAV und der SIB. „Am 3.November in Berlin lud die Sozialistische Initiative Berlin (SIB) zu einer Veranstaltung mit der Fragestellung ‘Geht was links von der Linkspartei?’ ein. Für die SIB saß Michael Prütz auf dem Podium, Jan Weiser für den RSB, Nelly Tegel für die SAV und der Autor dieser Zeilen für die ISL. Thema war die Initiative der SIB für eine breite, radikal linke Organisation und die Zusammenführung der Spektren der radikalen Linken, die hierfür in Frage kommen: angefangen von ‘trotzkistischen’ Gruppierungen bis hin zu Teilen der Interventionistischen Linken (IL), auf deren Sommercamp die SIB bereits einen Workshop dazu angeboten hatte. Siebzig bis achtzig Genossinnen und Genossen waren gekommen – die meisten Mitglieder oder enge Kontakte einer Vielzahl von Gruppen, die sich in verschiedener Weise auf die trotzkistische Tradition berufen. (… mehr).“ […]

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by: Stellungnahme von RIO zur Organisierungs- und Programmdebatte « Blog http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3129 Sat, 07 Apr 2012 10:24:32 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3129 [...] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] [...] […] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] […]

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by: RIO: Diskussionsbeitrag zum Thema „Neue Antikapitalistische Organisation“ « Gruppen-Stellungnahmen http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3127 Sat, 07 Apr 2012 10:21:48 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3127 [...] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] [...] […] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] […]

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by: Stellungnahme von RIO zur Organisierungs- und Programmdebatte « Stellungnahmen - Ein weiterer WordPress-Blog http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3048 Sun, 01 Apr 2012 21:15:56 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-3048 [...] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] [...] […] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] […]

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by: Do., 3. Nov. – Disk.-VA: „Was geht links von der Linkspartei?“ « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-2591 Fri, 09 Mar 2012 13:39:48 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-2591 [...] Am Donnerstag, den 3. November ab 19 Uhr werden in der Werkstatt der Kulturen Linke, die innerhalb der Linkspartei organisiert sind, und Linke, die außerhalb der Linkspartei organisiert sind, (Un-) Sinn und Chancen des auch hier im blog zur Diskussion stehenden neuen revolutionären Organisierungsprojektes diskutieren. [...] […] Am Donnerstag, den 3. November ab 19 Uhr werden in der Werkstatt der Kulturen Linke, die innerhalb der Linkspartei organisiert sind, und Linke, die außerhalb der Linkspartei organisiert sind, (Un-) Sinn und Chancen des auch hier im blog zur Diskussion stehenden neuen revolutionären Organisierungsprojektes diskutieren. […]

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by: Probleme und Perspektiven der NPA « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1982 Thu, 19 Jan 2012 21:54:43 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1982 [...] Sozialistische Initiative Berlin http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23 http://arschhoch.blogsport.de/2011/10/12 http://arschhoch.blogsport.de/2011/07/28 Share and Enjoy: [...] […] Sozialistische Initiative Berlin http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23 http://arschhoch.blogsport.de/2011/10/12 http://arschhoch.blogsport.de/2011/07/28 Share and Enjoy: […]

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by: Wie ist der Stand in Sachen „NAO“ ? « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1920 Mon, 16 Jan 2012 12:48:01 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1920 [...] seit der veröffentlichung des „na endlich“-papiers http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/ sind jetzt 10 monate vergangen. es liegen mehrere beiträge zur programmdiskussion vor und zwei vorschläge über organisationstrukturen. von ORG seite liegen stellungnahmen von interkomm, SOKO, RSB, GAM und RIO vor. SIB und die „bochumer“ müssen wohl mehr als „online-interessengruppe“ gelten, hatten oder haben aber grossen einfluss auf die inhaltliche gestaltung der debatte. die diskussion wird online geführt bei „arschhoch“, „scharf-links“, „trend“ und „systemcrash“. begleitend kommen noch die „linke zeitung“ und der blog „entdinglichung“ hinzu. [...] […] seit der veröffentlichung des „na endlich“-papiers http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/ sind jetzt 10 monate vergangen. es liegen mehrere beiträge zur programmdiskussion vor und zwei vorschläge über organisationstrukturen. von ORG seite liegen stellungnahmen von interkomm, SOKO, RSB, GAM und RIO vor. SIB und die „bochumer“ müssen wohl mehr als „online-interessengruppe“ gelten, hatten oder haben aber grossen einfluss auf die inhaltliche gestaltung der debatte. die diskussion wird online geführt bei „arschhoch“, „scharf-links“, „trend“ und „systemcrash“. begleitend kommen noch die „linke zeitung“ und der blog „entdinglichung“ hinzu. […]

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by: Wie ist der Stand in Sachen „NAO“ ? « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1919 Mon, 16 Jan 2012 12:42:55 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1919 [...] Wie ist der Stand in Sachen „NAO“ ?seit der veröffentlichung des „na endlich“-papiers http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/ sind jetzt 10 monate vergangen. es liegen mehrere beiträge zur programmdiskussion vor und zwei vorschläge über organisationstrukturen. von ORG seite liegen stellungnahmen von interkomm, SOKO, RSB, GAM und RIO vor. SIB und die „bochumer“ müssen wohl mehr als „online-interessengruppe“ gelten, hatten oder haben aber grossen einfluss auf die inhaltliche gestaltung der debatte. die diskussion wird online geführt bei „arschhoch“, „scharf-links“, „trend“ und „systemcrash“. begleitend kommen noch die „linke zeitung“ und der blog „entdinglichung“ hinzu. [...] […] Wie ist der Stand in Sachen „NAO“ ?seit der veröffentlichung des „na endlich“-papiers http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/ sind jetzt 10 monate vergangen. es liegen mehrere beiträge zur programmdiskussion vor und zwei vorschläge über organisationstrukturen. von ORG seite liegen stellungnahmen von interkomm, SOKO, RSB, GAM und RIO vor. SIB und die „bochumer“ müssen wohl mehr als „online-interessengruppe“ gelten, hatten oder haben aber grossen einfluss auf die inhaltliche gestaltung der debatte. die diskussion wird online geführt bei „arschhoch“, „scharf-links“, „trend“ und „systemcrash“. begleitend kommen noch die „linke zeitung“ und der blog „entdinglichung“ hinzu. […]

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by: Ich http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1768 Tue, 10 Jan 2012 01:44:14 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1768 Wir schimpfen über das indische Kastensystem,aber wollen die menschen in "Klassen" stecken. Solange jemand sich der Arbeiterklasse zugehörig fühlt,aktzepiert auch gleichzeitig die "Besitzerklasse" oder so. Wir leben auf einer Erde.Wir sind alle gleich viel Wert,haben das gleiche Anrecht auf ein Stück dieser Welt.Wir müssen die Ressourcen der Erde gerecht auf jeden Menschen verteilen. Das heißt auch,wir müssen uns eine komplett neue Welt vorstellen/schaffen. Diese endlosen Erklärungen des Kommunismus lauffen schon so lange,sie sind schon wieder veraltet. Wir versuchen die Vergangenheit zu erklären,dabei müßten wir an der Zukunft bauen.Warum Diskutieren wir hier nicht darüber ,wie die Zukunft aussehen kann und sollte ? Weil erst wenn wir eine Vision haben,können wir aufstehen und kämpfen..... Wir schimpfen über das indische Kastensystem,aber wollen die menschen in „Klassen“ stecken. Solange jemand sich der Arbeiterklasse zugehörig fühlt,aktzepiert auch gleichzeitig die „Besitzerklasse“ oder so.
Wir leben auf einer Erde.Wir sind alle gleich viel Wert,haben das gleiche Anrecht auf ein Stück dieser Welt.Wir müssen die Ressourcen der Erde gerecht auf jeden Menschen verteilen.
Das heißt auch,wir müssen uns eine komplett neue Welt vorstellen/schaffen. Diese endlosen Erklärungen des Kommunismus lauffen schon so lange,sie sind schon wieder veraltet.
Wir versuchen die Vergangenheit zu erklären,dabei müßten wir an der Zukunft bauen.Warum Diskutieren wir hier nicht darüber ,wie die Zukunft aussehen kann und sollte ?
Weil erst wenn wir eine Vision haben,können wir aufstehen und kämpfen…..

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by: Zwischen Skylla und Charybdis « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1523 Sat, 17 Dec 2011 21:30:12 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1523 [...] Dieser Text geht auf die Kommentare zum Text „Es braucht eine Organisation – jetzt!“ ein, allerdings nicht in Form eines Pingpong mit den einzelnen Kommentaren. Das halte ich nicht für eine gute Diskussionsmethode, vielmehr erscheint es mir produktiver, wenn wir, auf dem Boden des im Ganzen gut brauchbaren Lancierungstextes der SIB, rund um Themenkomplexe debattieren, die für unser Projekt von aktueller Relevanz sind und das wären meiner Ansicht nach im Moment unter anderem folgende: Wieso braucht es diese neue Organisation und ist die Zeit reif dafür? Wie breit soll/darf sie sein? Welchen Zentralismus und welchen nicht? Wie gross soll/kann/muss sie zahlenmässig sein beim Start, wenn wir, wie wohl alle einverstanden sind, nicht die 27. Gruppe gründen wollen. [...] […] Dieser Text geht auf die Kommentare zum Text „Es braucht eine Organisation – jetzt!“ ein, allerdings nicht in Form eines Pingpong mit den einzelnen Kommentaren. Das halte ich nicht für eine gute Diskussionsmethode, vielmehr erscheint es mir produktiver, wenn wir, auf dem Boden des im Ganzen gut brauchbaren Lancierungstextes der SIB, rund um Themenkomplexe debattieren, die für unser Projekt von aktueller Relevanz sind und das wären meiner Ansicht nach im Moment unter anderem folgende: Wieso braucht es diese neue Organisation und ist die Zeit reif dafür? Wie breit soll/darf sie sein? Welchen Zentralismus und welchen nicht? Wie gross soll/kann/muss sie zahlenmässig sein beim Start, wenn wir, wie wohl alle einverstanden sind, nicht die 27. Gruppe gründen wollen. […]

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by: Nicht die siebenundzwanzigste Kleingruppe « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1179 Thu, 01 Dec 2011 09:28:10 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-1179 [...] In der neuen SoZ. Sozialistische Zeitung berichtet Manuel Kellner über seine Eindrücke von der Veranstaltung am 3. Nov. in Berliner Werkstatt der Kulturen mit VertreterInnen isl, des RSB, der SAV und der SIB. „Am 3.November in Berlin lud die Sozialistische Initiative Berlin (SIB) zu einer Veranstaltung mit der Fragestellung «Geht was links von der Linkspartei?» ein. Für die SIB saß Michael Prütz auf dem Podium, Jan Weiser für den RSB, Nelly Tegel für die SAV und der Autor dieser Zeilen für die ISL. Thema war die Initiative der SIB für eine breite, radikal linke Organisation und die Zusammenführung der Spektren der radikalen Linken, die hierfür in Frage kommen: angefangen von «trotzkistischen» Gruppierungen bis hin zu Teilen der Interventionistischen Linken (IL), auf deren Sommercamp die SIB bereits einen Workshop dazu angeboten hatte. Siebzig bis achtzig Genossinnen und Genossen waren gekommen – die meisten Mitglieder oder enge Kontakte einer Vielzahl von Gruppen, die sich in verschiedener Weise auf die trotzkistische Tradition berufen. (… mehr).“ [...] […] In der neuen SoZ. Sozialistische Zeitung berichtet Manuel Kellner über seine Eindrücke von der Veranstaltung am 3. Nov. in Berliner Werkstatt der Kulturen mit VertreterInnen isl, des RSB, der SAV und der SIB. „Am 3.November in Berlin lud die Sozialistische Initiative Berlin (SIB) zu einer Veranstaltung mit der Fragestellung «Geht was links von der Linkspartei?» ein. Für die SIB saß Michael Prütz auf dem Podium, Jan Weiser für den RSB, Nelly Tegel für die SAV und der Autor dieser Zeilen für die ISL. Thema war die Initiative der SIB für eine breite, radikal linke Organisation und die Zusammenführung der Spektren der radikalen Linken, die hierfür in Frage kommen: angefangen von «trotzkistischen» Gruppierungen bis hin zu Teilen der Interventionistischen Linken (IL), auf deren Sommercamp die SIB bereits einen Workshop dazu angeboten hatte. Siebzig bis achtzig Genossinnen und Genossen waren gekommen – die meisten Mitglieder oder enge Kontakte einer Vielzahl von Gruppen, die sich in verschiedener Weise auf die trotzkistische Tradition berufen. (… mehr).“ […]

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by: Zum Stand der Organisierungs- und Programmdebatte « Theorie als Praxis http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-992 Fri, 25 Nov 2011 15:53:14 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-992 [...] Ende März hatte die Sozialistische Initiative Berlin (damals noch mit dem Zusatz: „-Schöneberg“) mit ihrem Papier „Neue antikapitalistische Organisation? Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!“ eine – auch hier schon öfters Thema gewesene – Programm- und Organisierungsdebatte ausgelöst. Mittlerweile hat die Debatte – insbesondere durch die Beiträge des Kreises der AutorInnen eines „Bochumer Programm“-Entwurfes – deutlich an Fahrt aufgenommen. Strittig ist im Moment insbesondere, ob das Konzept des „revolutionären Bruchs“ tatsächlich zur Grundlage der Arbeit der eventuell zu gründenden Organisation gemacht werden soll (wie in dem „Na endlich“-Papier vorgeschlagen und sogar als „unverhandelbar“ bezeichnet wurde) oder ob die Organisation auch für gradualistische Konzeptionen, die eine schrittweise Änderung der Gesellschaftsstruktur ohne revolutionären Bruch anstreben, offen sein soll, und ob das „Bochumer Programm“ in die zweitgenannte Kategorie fällt. [...] […] Ende März hatte die Sozialistische Initiative Berlin (damals noch mit dem Zusatz: „-Schöneberg“) mit ihrem Papier „Neue antikapitalistische Organisation? Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!“ eine – auch hier schon öfters Thema gewesene – Programm- und Organisierungsdebatte ausgelöst. Mittlerweile hat die Debatte – insbesondere durch die Beiträge des Kreises der AutorInnen eines „Bochumer Programm“-Entwurfes – deutlich an Fahrt aufgenommen. Strittig ist im Moment insbesondere, ob das Konzept des „revolutionären Bruchs“ tatsächlich zur Grundlage der Arbeit der eventuell zu gründenden Organisation gemacht werden soll (wie in dem „Na endlich“-Papier vorgeschlagen und sogar als „unverhandelbar“ bezeichnet wurde) oder ob die Organisation auch für gradualistische Konzeptionen, die eine schrittweise Änderung der Gesellschaftsstruktur ohne revolutionären Bruch anstreben, offen sein soll, und ob das „Bochumer Programm“ in die zweitgenannte Kategorie fällt. […]

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by: Zur Verteidigung der Avantgardepartei « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-841 Mon, 21 Nov 2011 23:24:35 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-841 [...] Und selbst die rein politische Tätigkeit bedarf, um Kontinuität zu erlangen, um nicht bei jeder Protestwelle von Null anzufangen, mehr als spontaner Bewegung – nämlich organisierter politischer Tätigkeit (siehe:http://arschhoch.blogsport.de/2011/11/12/k-1-was-ist-ueberhaupt-der-vorteil-einer-organisation/); also Leuten, die auch die Mühen der Ebenen zwischen den Bewegungshochs auf sich nehmen. Meinetwegen können wir diesbzgl. mit Dutschke von „politisch-menschliche[r] Besonderheit“, nämlich: Bereitschaft, diese Arbeit zu leisten, und mit Lenin von „Berufsrevolutionären“ und -revolutionärinnen sprechen. Wir können es meinetwegen auch etwas nüchterner formulieren – so wie es im „Na endlich“-Papier gemacht wurde: Wir brauchen ein Minimum an „organisatorische Verbindlichkeit“ (konkret: Leute, die sich auf einander verlassen können; eine funktionierende Arbeitsteilung; kontrollierbare Strukturen statt autonomer WG-Politik und Unverbindlichkeit usw.); und: „Das neue Projekt sollte keine Mitgliederpartei, kein Verein von ‚Karteileichen’ sein, sondern eine Organisation von Aktivisten. Zweitens ist es u. E. nicht zielführend jeden sofort aufzunehmen, der den Kapitalismus irgendwie doof findet oder was gegen Sparpolitik hat. Eine gewisse theoretische Basis (deshalb wichtig: nicht nur ‚Kampagnenreiterei’, sondern auch Selbst-Qualifikation), aber auch so was wie eine ‚corporate identity’ sollten wir schon verlangen, soll heißen: Wer bei dem Projekt mitmacht, sollten wissen warum“. Ja, soviel „politisch-menschliche Besonderheit“, diese Kriterien zu erfüllen, sollte schon sein! Wer/welche das nicht will, muß ja nicht mitmachen… [...] […] Und selbst die rein politische Tätigkeit bedarf, um Kontinuität zu erlangen, um nicht bei jeder Protestwelle von Null anzufangen, mehr als spontaner Bewegung – nämlich organisierter politischer Tätigkeit (siehe:http://arschhoch.blogsport.de/2011/11/12/k-1-was-ist-ueberhaupt-der-vorteil-einer-organisation/); also Leuten, die auch die Mühen der Ebenen zwischen den Bewegungshochs auf sich nehmen. Meinetwegen können wir diesbzgl. mit Dutschke von „politisch-menschliche[r] Besonderheit“, nämlich: Bereitschaft, diese Arbeit zu leisten, und mit Lenin von „Berufsrevolutionären“ und -revolutionärinnen sprechen. Wir können es meinetwegen auch etwas nüchterner formulieren – so wie es im „Na endlich“-Papier gemacht wurde: Wir brauchen ein Minimum an „organisatorische Verbindlichkeit“ (konkret: Leute, die sich auf einander verlassen können; eine funktionierende Arbeitsteilung; kontrollierbare Strukturen statt autonomer WG-Politik und Unverbindlichkeit usw.); und: „Das neue Projekt sollte keine Mitgliederpartei, kein Verein von ‚Karteileichen’ sein, sondern eine Organisation von Aktivisten. Zweitens ist es u. E. nicht zielführend jeden sofort aufzunehmen, der den Kapitalismus irgendwie doof findet oder was gegen Sparpolitik hat. Eine gewisse theoretische Basis (deshalb wichtig: nicht nur ‚Kampagnenreiterei’, sondern auch Selbst-Qualifikation), aber auch so was wie eine ‚corporate identity’ sollten wir schon verlangen, soll heißen: Wer bei dem Projekt mitmacht, sollten wissen warum“. Ja, soviel „politisch-menschliche Besonderheit“, diese Kriterien zu erfüllen, sollte schon sein! Wer/welche das nicht will, muß ja nicht mitmachen… […]

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by: Gegen den Reformismus des „Bochumer Programms“ und zur Verteidigung einer revolutionären Perspektive! « WAS TUN: PLATTFORM FÜR MARXISTISCHE KONVERGENZ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-800 Mon, 21 Nov 2011 12:37:52 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-800 [...] Mit dem Engels-Zitat ist schon gesagt, warum ich mit der Bochumer Konzeption nicht einverstanden bin. Engels schrieb: „Ich denke, unsere ganze Praxis hat bewiesen, dass es wohl möglich ist, mit der allgemeinen Bewegung der Arbeiterklasse in jeder einzelnen Etappe zusammenzuarbeiten, ohne unsere eigene aparte Stellung oder gar Organisation aufzugeben oder zu verbergen …“ (meine Hv.) Wenn „Sozialisten“ das Bochumer Wort für GradualistInnen ist, während AnarchistInnen und KommunistInnen RevolutionärInnen sind, dann werde ich jedenfalls keine gemeinsame Organisation mit „Sozialisten“ gründen, bevor nicht eine einigermaßen flächendeckend handlungsfähige Organisation der RevolutionärInnen existiert. Ohne an dieser Stelle die Frage diskutieren zu wollen, ob denn für die Zusammenarbeit mit der „allgemeinen Bewegung der Arbeiterklasse“ – um Engels (dem Stand der Debatte nur noch teilweise gerecht werdende) Formulierung aufzugreifen – eine gemeinsame Organisation überhaupt die geeignete Form ist oder dafür nicht eher Bündnisse und Netzwerke in Betracht kommen, war jedenfalls der grundlegende Fehler der ökosozialistischen Strömung bei den Grünen (und ist heute in abgeschwächter Form der Fehler der isl innerhalb der Linkspartei [vgl. dort]) auf eigene, auch nach außen handlungs- und bündnisfähige Organisationsstrukturen zu verzichten und in dem Bündnis mit GradualistInnen und ReformistInnen aufzugehen. Der Fehler war also, das nicht zu machen, was Lenin mit Recht für unabdingbar erklärt hat: nämlich „in jeder Situa­tion“ – auch einer so schlechten wie heute –„revolutionäre Arbeit zu leisten“ (LW 31, 239 [engl.]). Statt dessen war die weitgehende Praxis des linken Flügels der Grünen und ist heute weitgehend die Praxis des linken Flügels der Linkspartei und der sozialen Bewegungen, nicht nur Bündnisse mit GradualistInnen und ReformistInnen einzugehen – was richtig ist, sondern sich selbst auf reformistische Arbeit zu beschränken, also die revolutionären Praxis aufzugeben und die „revolutionäre Arbeit […] durch reformistische [zu] ersetzen“ (vgl. krit. LW 23, 197 [engl.] – jew. meine Hv.), was falsch ist. Der historische Bedeutung des „Na endlich“-Papiers liegt darin, vorzuschlagen, diese Selbstaufgabe der RevolutionärInnen, die zunächst Ende der 1970er / Anfang der 1980er Jahre die K-Gruppen, dann nach 1989 auch die autonome und antiimperialistische Szene und die Stadtguerillagruppen erfaßte, beenden zu wollen: „Viele GenossInnen haben für unseren Geschmack zu lange in Sozialforen gesessen, Teile auch der radikalen Linken sind saft-, kraft- und mutlos geworden. […]. Wir hätten’s jetzt gern mal etwas handfester, soll heißen ‚Raus aus dem Zirkelwesen’ und ‚Kein Friede mit dem Kapitalismus’. Dazu gehört Offenheit und Dialog / Kompromissbereitschaft, aber eben auch der Mut, die eigenen revolutionären Positionen wieder mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein zu vertreten.“ [...] […] Mit dem Engels-Zitat ist schon gesagt, warum ich mit der Bochumer Konzeption nicht einverstanden bin. Engels schrieb: „Ich denke, unsere ganze Praxis hat bewiesen, dass es wohl möglich ist, mit der allgemeinen Bewegung der Arbeiterklasse in jeder einzelnen Etappe zusammenzuarbeiten, ohne unsere eigene aparte Stellung oder gar Organisation aufzugeben oder zu verbergen …“ (meine Hv.) Wenn „Sozialisten“ das Bochumer Wort für GradualistInnen ist, während AnarchistInnen und KommunistInnen RevolutionärInnen sind, dann werde ich jedenfalls keine gemeinsame Organisation mit „Sozialisten“ gründen, bevor nicht eine einigermaßen flächendeckend handlungsfähige Organisation der RevolutionärInnen existiert. Ohne an dieser Stelle die Frage diskutieren zu wollen, ob denn für die Zusammenarbeit mit der „allgemeinen Bewegung der Arbeiterklasse“ – um Engels (dem Stand der Debatte nur noch teilweise gerecht werdende) Formulierung aufzugreifen – eine gemeinsame Organisation überhaupt die geeignete Form ist oder dafür nicht eher Bündnisse und Netzwerke in Betracht kommen, war jedenfalls der grundlegende Fehler der ökosozialistischen Strömung bei den Grünen (und ist heute in abgeschwächter Form der Fehler der isl innerhalb der Linkspartei [vgl. dort]) auf eigene, auch nach außen handlungs- und bündnisfähige Organisationsstrukturen zu verzichten und in dem Bündnis mit GradualistInnen und ReformistInnen aufzugehen. Der Fehler war also, das nicht zu machen, was Lenin mit Recht für unabdingbar erklärt hat: nämlich „in jeder Situa­tion“ – auch einer so schlechten wie heute –„revolutionäre Arbeit zu leisten“ (LW 31, 239 [engl.]). Statt dessen war die weitgehende Praxis des linken Flügels der Grünen und ist heute weitgehend die Praxis des linken Flügels der Linkspartei und der sozialen Bewegungen, nicht nur Bündnisse mit GradualistInnen und ReformistInnen einzugehen – was richtig ist, sondern sich selbst auf reformistische Arbeit zu beschränken, also die revolutionären Praxis aufzugeben und die „revolutionäre Arbeit […] durch reformistische [zu] ersetzen“ (vgl. krit. LW 23, 197 [engl.] – jew. meine Hv.), was falsch ist. Der historische Bedeutung des „Na endlich“-Papiers liegt darin, vorzuschlagen, diese Selbstaufgabe der RevolutionärInnen, die zunächst Ende der 1970er / Anfang der 1980er Jahre die K-Gruppen, dann nach 1989 auch die autonome und antiimperialistische Szene und die Stadtguerillagruppen erfaßte, beenden zu wollen: „Viele GenossInnen haben für unseren Geschmack zu lange in Sozialforen gesessen, Teile auch der radikalen Linken sind saft-, kraft- und mutlos geworden. […]. Wir hätten’s jetzt gern mal etwas handfester, soll heißen ‚Raus aus dem Zirkelwesen’ und ‚Kein Friede mit dem Kapitalismus’. Dazu gehört Offenheit und Dialog / Kompromissbereitschaft, aber eben auch der Mut, die eigenen revolutionären Positionen wieder mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein zu vertreten.“ […]

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by: 6.a): Strategien: Suche nach einem industrielle „Kern der Arbeiterklasse“? Oder Kampf für die Einheit der Lohnabhängigen? « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-466 Sun, 13 Nov 2011 08:17:14 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-466 [...] Werner Seppmann (DKP) argumentierte im Mai in der jungen Welt für eine strategische Orientierung auf den „Kern der Lohnabhängigenklasse“ (Hv. d TaP). Dieser umfasse „die industriell Beschäftigten in ihren überwiegenden Teilen, die übrigen Klassensegmente jedoch nur, insofern die Struktur ihrer Arbeitsplätze durch ein Mindestmaß an Kollektivität, als Voraussetzung ihrer Handlungsfähigkeit, geprägt ist“. Ich widersprach diesem Vorschlag in meinem privaten blog unter der Überschrift „Wider den ‚physikalistischen’ Klassenbegriff des Werner Seppmann“: Nicht der stoffliche (insb. industrielle) oder nicht-stoffliche Charakter der Produktion, sondern die soziale Stellung Lohnabhängig sei für die Klassenanalyse ausschlaggebend; definierend für die kapitalistische Produktionsweise sei nicht der industrielle Charakter der Produktion, sondern das gesellschaftliche Verhältnis zwischen Lohnarbeit und Kapital. Im „Na endlich“-Papier wurde sich grundlegend positiv auf Werne Seppmann bezogen, aber auch hinzugefügt: „Wir ergänzen allerdings: Auch nicht direkt mehrwertproduzierenden Sektoren (in denen es gleichwohl zur Aneignung von Teilen der gesellschaftlich erzeugten Mehrwertmasse kommt) sind durchaus, teilweise sogar in höchstem Maß aktions-, konflikt- und durchsetzungsfähig: Das Krankenhaus, das Büro, die Müllabfuhr, das Kaufhaus“. [...] […] Werner Seppmann (DKP) argumentierte im Mai in der jungen Welt für eine strategische Orientierung auf den „Kern der Lohnabhängigenklasse“ (Hv. d TaP). Dieser umfasse „die industriell Beschäftigten in ihren überwiegenden Teilen, die übrigen Klassensegmente jedoch nur, insofern die Struktur ihrer Arbeitsplätze durch ein Mindestmaß an Kollektivität, als Voraussetzung ihrer Handlungsfähigkeit, geprägt ist“. Ich widersprach diesem Vorschlag in meinem privaten blog unter der Überschrift „Wider den ‚physikalistischen’ Klassenbegriff des Werner Seppmann“: Nicht der stoffliche (insb. industrielle) oder nicht-stoffliche Charakter der Produktion, sondern die soziale Stellung Lohnabhängig sei für die Klassenanalyse ausschlaggebend; definierend für die kapitalistische Produktionsweise sei nicht der industrielle Charakter der Produktion, sondern das gesellschaftliche Verhältnis zwischen Lohnarbeit und Kapital. Im „Na endlich“-Papier wurde sich grundlegend positiv auf Werne Seppmann bezogen, aber auch hinzugefügt: „Wir ergänzen allerdings: Auch nicht direkt mehrwertproduzierenden Sektoren (in denen es gleichwohl zur Aneignung von Teilen der gesellschaftlich erzeugten Mehrwertmasse kommt) sind durchaus, teilweise sogar in höchstem Maß aktions-, konflikt- und durchsetzungsfähig: Das Krankenhaus, das Büro, die Müllabfuhr, das Kaufhaus“. […]

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by: K 5.a) Lageanalyse – Wessen Krise? « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-450 Sat, 12 Nov 2011 10:20:13 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-450 [...] Seit der Finanzmarktkrise seit 2007 sind in der Linken zum Teil sehr optimistische Einschätzungen verbreitet. So hieß es im Aufruf zur revolutionären 1. Mai-Demo 2009 in Berlin: „Der 1. Mai 2009 steht im Zeichen der Krise des Kapitalismus. Es sieht nicht gut aus für die herrschenden Klassen, […].“ Mir scheint dagegen: Es handelt sich weiterhin nicht um eine Krise des Kapitalismus, sondern um eine Krise im Kapitalismus.3 Und auch für die herrschenden Klassen als gesellschaftliche Gruppen mit einer bestimmten Position in der gesellschaftlichen Struktur sieht es nicht schlecht aus; vielmehr haben einige Mitglieder dieser Klassen einen persönlichen (individuellen) finanziellen Absturz erlebt – aber die Hauptlast der Krise tragen die Lohnabhängigen, ohne daß es dagegen mehr als (regional sehr unterschiedlich verteilten) hinhaltenden Widerstand gibt. Mir ist dagegen immerhin dieser Teil der Lageeinschätzung des Sozialistischen Initiative Berlin-Schöneberg sympathisch: „Das zugegebenermaßen handwerklich sehr geschickte Krisenmanagement (Abwrackprämie, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, kein Frontalangriff auf die regulär Beschäftigten, sondern auf die Marginalisierten) konnte sich […] nicht nur auf die deutsche Gewerkschaftsbürokratie (insbesondere der IGM), sondern auch auf die Stimmung in vielen Betrieben stützen – ‚Lieber den eigenen Standort sichern als kämpfen’ lautete vielfach die Losung. Und es scheint ja zu funktionieren: Moderate Lohnerhöhungen wie bei VW und Sonderzahlungen wie bei Daimler lassen ein ‚Krisengefühl’ erstmal nicht aufkommen.“ Andere Formulierungen in dem gleichen Papier erscheinen mir aber – wie in meinem blog-Beitrag bereits ausgeführt4 – als noch zu optimistisch. Auch Robert Schlosser wandte insofern gegen das „Na endlich“-Papier ein: Diese Gesellschaftsordnung ist nicht auf Sand gebaut, sondern auf Privateigentum und Lohnarbeit, abgesichert durch eine allgegenwärtige Bürokratie und einen riesigen staatlichen Gewaltapparat, die sich obendrein auf demokratische Legitimation berufen können. Dieser „Sand“ ähnelt doch eher einem schwer zu knackenden Beton, an dem sich Generationen von SozialrevolutionärInnen unterschiedlichster Richtungen und Glaubensbekenntnisse, die Zähne ausgebrochen haben! Auch heute noch verkünden revolutionäre Parolen, dass selbst in hochentwickelten kapitalistischen Ländern das Proletariat nichts zu verlieren habe als seine Ketten. Diese Fehleinschätzung wird nicht dadurch realistischer, dass man sie in den Worten des Märchens der „Bremer Stadtmusikanten“ (Etwas besseres als den Tod finden wir überall) reformuliert. Zweifellos wird dadurch aber deutlicher, dass es sich bei dieser Einschätzung um ein Märchen handelt. Die große Masse der LohnarbeiterInnen in Ländern wie Deutschland hat einiges zu verlieren und sofern sie erneut anfangen sich in größerem Umfang zusammenzurotten und zu kämpfen, geschieht dies gerade in der Absicht der Verteidigung dessen, was Staat und Kapital ihnen einst zugestanden haben und was sie ihnen jetzt nehmen wollen. Das beweisen gerade die Massenproteste in Frankreich, Griechenland und Spanien. [...] […] Seit der Finanzmarktkrise seit 2007 sind in der Linken zum Teil sehr optimistische Einschätzungen verbreitet. So hieß es im Aufruf zur revolutionären 1. Mai-Demo 2009 in Berlin: „Der 1. Mai 2009 steht im Zeichen der Krise des Kapitalismus. Es sieht nicht gut aus für die herrschenden Klassen, […].“ Mir scheint dagegen: Es handelt sich weiterhin nicht um eine Krise des Kapitalismus, sondern um eine Krise im Kapitalismus.3 Und auch für die herrschenden Klassen als gesellschaftliche Gruppen mit einer bestimmten Position in der gesellschaftlichen Struktur sieht es nicht schlecht aus; vielmehr haben einige Mitglieder dieser Klassen einen persönlichen (individuellen) finanziellen Absturz erlebt – aber die Hauptlast der Krise tragen die Lohnabhängigen, ohne daß es dagegen mehr als (regional sehr unterschiedlich verteilten) hinhaltenden Widerstand gibt. Mir ist dagegen immerhin dieser Teil der Lageeinschätzung des Sozialistischen Initiative Berlin-Schöneberg sympathisch: „Das zugegebenermaßen handwerklich sehr geschickte Krisenmanagement (Abwrackprämie, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, kein Frontalangriff auf die regulär Beschäftigten, sondern auf die Marginalisierten) konnte sich […] nicht nur auf die deutsche Gewerkschaftsbürokratie (insbesondere der IGM), sondern auch auf die Stimmung in vielen Betrieben stützen – ‚Lieber den eigenen Standort sichern als kämpfen’ lautete vielfach die Losung. Und es scheint ja zu funktionieren: Moderate Lohnerhöhungen wie bei VW und Sonderzahlungen wie bei Daimler lassen ein ‚Krisengefühl’ erstmal nicht aufkommen.“ Andere Formulierungen in dem gleichen Papier erscheinen mir aber – wie in meinem blog-Beitrag bereits ausgeführt4 – als noch zu optimistisch. Auch Robert Schlosser wandte insofern gegen das „Na endlich“-Papier ein: Diese Gesellschaftsordnung ist nicht auf Sand gebaut, sondern auf Privateigentum und Lohnarbeit, abgesichert durch eine allgegenwärtige Bürokratie und einen riesigen staatlichen Gewaltapparat, die sich obendrein auf demokratische Legitimation berufen können. Dieser „Sand“ ähnelt doch eher einem schwer zu knackenden Beton, an dem sich Generationen von SozialrevolutionärInnen unterschiedlichster Richtungen und Glaubensbekenntnisse, die Zähne ausgebrochen haben! Auch heute noch verkünden revolutionäre Parolen, dass selbst in hochentwickelten kapitalistischen Ländern das Proletariat nichts zu verlieren habe als seine Ketten. Diese Fehleinschätzung wird nicht dadurch realistischer, dass man sie in den Worten des Märchens der „Bremer Stadtmusikanten“ (Etwas besseres als den Tod finden wir überall) reformuliert. Zweifellos wird dadurch aber deutlicher, dass es sich bei dieser Einschätzung um ein Märchen handelt. Die große Masse der LohnarbeiterInnen in Ländern wie Deutschland hat einiges zu verlieren und sofern sie erneut anfangen sich in größerem Umfang zusammenzurotten und zu kämpfen, geschieht dies gerade in der Absicht der Verteidigung dessen, was Staat und Kapital ihnen einst zugestanden haben und was sie ihnen jetzt nehmen wollen. Das beweisen gerade die Massenproteste in Frankreich, Griechenland und Spanien. […]

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by: K 3: Verhältnis zur Linkspartei « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-445 Sat, 12 Nov 2011 09:29:11 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-445 [...] Im „Na endlich“-Papier wurden, wie mir scheint, drei Eckpunkte benannt: Es soll um eine organisatorische, aber auf absehbare Zeit nicht: wahlpolitische [2]) Alternative zur Linkspartei gehen; es soll auch nicht um ein Bewegungsanhängsel der Linkspartei bzw. gar einer rot-rot-grünen Regierung gehen; aber die Linkspartei soll auch nicht zum neuen Hauptfeind erkoren werden. Diese Eckpunkte lassen sich m.E. aus folgenden Sätzen des Papiers herauslesen, und ich bin mit ihnen einverstanden. [...] […] Im „Na endlich“-Papier wurden, wie mir scheint, drei Eckpunkte benannt: Es soll um eine organisatorische, aber auf absehbare Zeit nicht: wahlpolitische [2]) Alternative zur Linkspartei gehen; es soll auch nicht um ein Bewegungsanhängsel der Linkspartei bzw. gar einer rot-rot-grünen Regierung gehen; aber die Linkspartei soll auch nicht zum neuen Hauptfeind erkoren werden. Diese Eckpunkte lassen sich m.E. aus folgenden Sätzen des Papiers herauslesen, und ich bin mit ihnen einverstanden. […]

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by: Anmerkungen zu Systemcrashs programmatischen Konkretisierungs-Vorschläge « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-413 Mon, 07 Nov 2011 11:31:28 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-413 [...] Systemcrash schreibt (1 und 2) – wie andere zuvor –, sei es notwendig, die Organisierungsdebatte stärker programmatisch zu unterfüttern und macht diesbzgl. Vorschläge die SIB-Schmerzgrenzen aus dem „Na endlich“-Papier zu konkretisieren: [...] […] Systemcrash schreibt (1 und 2) – wie andere zuvor –, sei es notwendig, die Organisierungsdebatte stärker programmatisch zu unterfüttern und macht diesbzgl. Vorschläge die SIB-Schmerzgrenzen aus dem „Na endlich“-Papier zu konkretisieren: […]

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by: Stellungnahme von RIO zur Organisierungs- und Programmdebatte « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-380 Fri, 04 Nov 2011 11:33:04 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-380 [...] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] [...] […] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [zurück] […]

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by: Für eine neue revolutionäre ArbeiterInnenpartei! ¦ Klasse Gegen Klasse http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-376 Thu, 03 Nov 2011 22:05:15 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-376 [...] [3] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! [...] […] [3] Über RIO hieß es: „Auf der LL-Demo 2011 skandierten die GenossInnen von RIO den (aktuell ergänzten) Klassiker: ‘Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! Wer war mit dabei ? Die Linkspartei !’ Klingt hübsch, ist aber total dämlich. Denn dadurch werden die (ja durchaus vorhandenen) Risse zwischen Führung und Basis zugeschüttet statt geweitet.“ In: Aus: Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg: „Neue Antikapitalistische Organisation ? Na endlich !“ http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/. Uns ist nicht ganz klar, warum unter den vielen Gruppen, die diese Losung skandierten, nur unsere erwähnt wird. Aber es gibt bekanntlich keine schlechte Publicity! […]

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by: Broschüre: Feminismus und antikapitalistische Organisierung « Entdinglichung http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-218 Thu, 06 Oct 2011 14:50:23 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-218 [...] Die Broschüre Feminismus und antikapitalistische Organisierung (pdf-Datei, 188 kb) mit Debattenbeitrgen gibt es auf dem Blog Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken, in ihr werden Diskussionsbeiträge zum Thema im Rahmen der Diskussion um das Organisationspapier der SIB(S) vom März 2011 dokumentiert werden … zum herunterladen, ausdrucken, lesen, diskutieren, weiterverteilen, etc.: [...] […] Die Broschüre Feminismus und antikapitalistische Organisierung (pdf-Datei, 188 kb) mit Debattenbeitrgen gibt es auf dem Blog Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! Debatte zur Neugruppierung der radikalen Linken, in ihr werden Diskussionsbeiträge zum Thema im Rahmen der Diskussion um das Organisationspapier der SIB(S) vom März 2011 dokumentiert werden … zum herunterladen, ausdrucken, lesen, diskutieren, weiterverteilen, etc.: […]

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by: „Sozialismus oder Barbarei“ – Kein Friede mit dem Kapitalismus « menschbleiben http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-118 Wed, 24 Aug 2011 11:20:41 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-118 [...] International organisieren, aber wie und wo…weiterlesen> [...] […] International organisieren, aber wie und wo…weiterlesen> […]

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by: Leonardo Boff: „Finale Krise des Kapitalismus?“ … « biopilz http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-68 Fri, 05 Aug 2011 20:44:03 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-68 [...] u. n’ paper: „Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! Worüber müssen wir uns verständigen und worüber nicht„ [...] […] u. n’ paper: „Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! Worüber müssen wir uns verständigen und worüber nicht„ […]

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by: Nicht die Orientierung verlieren « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-64 Fri, 05 Aug 2011 04:41:30 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-64 [...] Mittlerweile hat die Debatte eine gewisse Breite angenommen, aber was genau findet hier eigentlich statt? In diesem Blog dikutieren unterschiedliche Gruppen und Personen über die Frage, wie eine neue antikapitalistische Organisation in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaut werden kann. Die Beiträge sind namentlich gezeichnet, die Autorenschaft ist klar erkennbar. Initiitert wurde die Diskusion im Frühjahr 2011, als die „Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg“ ein Papier mit dem Titel: „Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!“ veröffentlichte. Auf diese, auch unter dem Kryptonym „Kartoffelsalat-Thesen“ zirkulierende, Intervention hin, begann eine Diskussion, die nicht ausschließlich auf diesem Blog stattfand, aber größtenteils hier dokumentiert ist. Kürzlich hat die „Sibs“ ein zweites Mal kollektiv zu Wort gemeldet, um nach vier Monaten des Austausches von Argumenten eine Zwischenbilanz der Debatte zu ziehen: „Von Quietscheenten, Liebesbeziehungen und ‚Fidelio‘ – zum Stand der ökumenischen Initiative aus dem Ratskeller Schöneberg“. Share and Enjoy: [...] […] Mittlerweile hat die Debatte eine gewisse Breite angenommen, aber was genau findet hier eigentlich statt? In diesem Blog dikutieren unterschiedliche Gruppen und Personen über die Frage, wie eine neue antikapitalistische Organisation in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaut werden kann. Die Beiträge sind namentlich gezeichnet, die Autorenschaft ist klar erkennbar. Initiitert wurde die Diskusion im Frühjahr 2011, als die „Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg“ ein Papier mit dem Titel: „Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!“ veröffentlichte. Auf diese, auch unter dem Kryptonym „Kartoffelsalat-Thesen“ zirkulierende, Intervention hin, begann eine Diskussion, die nicht ausschließlich auf diesem Blog stattfand, aber größtenteils hier dokumentiert ist. Kürzlich hat die „Sibs“ ein zweites Mal kollektiv zu Wort gemeldet, um nach vier Monaten des Austausches von Argumenten eine Zwischenbilanz der Debatte zu ziehen: „Von Quietscheenten, Liebesbeziehungen und ‚Fidelio‘ – zum Stand der ökumenischen Initiative aus dem Ratskeller Schöneberg“. Share and Enjoy: […]

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by: Konfuses Gesülze … « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-35 Sun, 17 Jul 2011 09:17:36 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-35 [...] … ist der Gegenstand des jüngsten Beitrags von Meinhard Creydt zur Debatte um das Schöneberger Papier. „Der Aufruf von Prütz und Schilwa für ein neues Sammelbecken ist ein zusammengestoppelter und undurchdachter Text, ohne Analyse, ohne auch nur e i n e neue Idee, zusammengehalten von einem unernsthaften Ton und einer Rhetorik, als gelte es, Jugendliche zum Aufräumen ihres Zimmers zu bewegen“, schreibt er, „sie wollen vor sich hinsülzen wie am Stammtisch“, „erleben Kritik als Störung des Standpunkts, auf dem sie stehen bleiben und sich einrichten wollen“ und sind „auf der Suche nach ihrem Plätzchen im Paralleluniversum“. Usw. usf. Ehrlich gesagt: Wir wissen nicht, was das sein soll. Kritik? Jedenfalls würden wir unterschreiben, was Horst Hilse von der SoKo Köln darauf antwortet: „Herr, loss dä vun dänne Stelze rungerkumme ! (Herr, lass ihn von den Stelzen runterkommen!) „ [...] […] … ist der Gegenstand des jüngsten Beitrags von Meinhard Creydt zur Debatte um das Schöneberger Papier. „Der Aufruf von Prütz und Schilwa für ein neues Sammelbecken ist ein zusammengestoppelter und undurchdachter Text, ohne Analyse, ohne auch nur e i n e neue Idee, zusammengehalten von einem unernsthaften Ton und einer Rhetorik, als gelte es, Jugendliche zum Aufräumen ihres Zimmers zu bewegen“, schreibt er, „sie wollen vor sich hinsülzen wie am Stammtisch“, „erleben Kritik als Störung des Standpunkts, auf dem sie stehen bleiben und sich einrichten wollen“ und sind „auf der Suche nach ihrem Plätzchen im Paralleluniversum“. Usw. usf. Ehrlich gesagt: Wir wissen nicht, was das sein soll. Kritik? Jedenfalls würden wir unterschreiben, was Horst Hilse von der SoKo Köln darauf antwortet: „Herr, loss dä vun dänne Stelze rungerkumme ! (Herr, lass ihn von den Stelzen runterkommen!) „ […]

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by: Von der sozialistischen Frauenfrage zum sozialistischen Feminismus « Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich! http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-30 Fri, 15 Jul 2011 18:09:08 +0000 http://arschhoch.blogsport.de/2011/03/23/neue-antikapitalistische-organisation-na-endlich-worueber-muessen-wir-uns-verstaendigen-und-worueber-nicht/#comment-30 [...] Im Kontext unseres hiesigen Themas und angesichts der bisherigen Stellungnahmen der Schöneberger, des RSB und von mir selbst (1, 2) zum Geschlechterverhältnis möchte ich ein längeres Zitat aus einem Aufsatz, den Frigga Haug 1981 in der Zeitschrift Argument (H. 129, 649-664) unter der Überschrift „Männergeschichte, Frauenbefreiung, Sozialismus. Zum Verhältnis von Frauenbewegung und Arbeiterbewegung“ veröffentlichte, zur Diskussion stellen. Die fett gesetzten Zahlen in eckigen Klammern im Text bezeichnen den Beginn der jeweiligen Seite des Originaltextes. [...] […] Im Kontext unseres hiesigen Themas und angesichts der bisherigen Stellungnahmen der Schöneberger, des RSB und von mir selbst (1, 2) zum Geschlechterverhältnis möchte ich ein längeres Zitat aus einem Aufsatz, den Frigga Haug 1981 in der Zeitschrift Argument (H. 129, 649-664) unter der Überschrift „Männergeschichte, Frauenbefreiung, Sozialismus. Zum Verhältnis von Frauenbewegung und Arbeiterbewegung“ veröffentlichte, zur Diskussion stellen. Die fett gesetzten Zahlen in eckigen Klammern im Text bezeichnen den Beginn der jeweiligen Seite des Originaltextes. […]

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